Hessische Wirte mit 2G-Regel berichten von Anfeindungen

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Viele hessische Restaurantbetreiber, die nach dem 2G-Optionsmodell nur Geimpften und Genesenen den Zutritt erlauben, sehen sich nach Angaben des DEHOGA Anfeindungen ausgesetzt. Teils erhielten solche Lokale auch bewusst schlechte Onlinebewertungen wegen ihrer Entscheidung für die 2G-Regel, sagte Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Hessen, der Deutschen Presse-Agentur. «Diese bilden quantitativ zwar die Ausnahme, richten aber Schaden an, sowohl mental bei den Gastronomen als in der medialen Reputation der Betriebe.»

Derzeit bleibt etwa die Hälfte der Betriebe bei der 3G-Regel und ermöglicht damit neben Geimpften und Genesenen auch Gästen mit einem aktuellen negativen Corona-Test den Zutritt, wie eine Umfrage ergab.

38 Prozent der Wirte und Hoteliers wechseln demnach zwischen den Modellen und lassen etwa bei Veranstaltungen oder an bestimmten Wochentagen nur Geimpfte und Genesene ein. Zwölf Prozent der Betriebe hingegen setzen alleine auf das 2G-Modell. Dazu gehören vor allem Clubs und Diskotheken, in denen geimpfte und genesene Gäste somit wieder ohne Maske und Abstand tanzen können. (dpa)


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