Hygiene in der Gastronomie: Das sind die wichtigsten Punkte

| Gastronomie Gastronomie

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten und den Restaurantbesuch zum Wiederholungsfaktor zu machen. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind. Wenn Sie hier mit zuverlässigen Gewerken zusammenarbeiten, sorgen Sie für einen echten Wettbewerbsvorteil

Gründliche Säuberung der Sanitäranlagen ist ein Muss

Sie kennen sicher das Sprichwort, dass die Toilette die eigentliche Visitenkarte eines Restaurants ist. Selbst wenn Ihr Essen fantastisch schmeckt, zerstört ein unhygienischer Waschraum sofort den gesamten Eindruck. Gäste schließen von der Sauberkeit der Sanitäranlagen oft direkt auf die Zustände in Ihrer Küche. Bei der Gebäudereinigung in Essen gehört die Sanitärraumpflege beispielsweise zu den wichtigsten Dienstleistungen. Wenn Sie es schaffen, hier auf Ordnung zu setzen, punkten Sie auch bei Ihren Gästen. Deshalb müssen Sie hier höchste Maßstäbe ansetzen und keine Kompromisse eingehen.

Eine oberflächliche Reinigung am Morgen reicht in einem gut besuchten Betrieb bei weitem nicht aus. Sie sollten feste Intervalle für die Kontrolle festlegen und diese auch dokumentieren. Sorgen Sie dafür, dass Seife, Handtücher und Toilettenpapier immer in ausreichender Menge vorhanden sind.

Die Reinigung von Gehwegen und Gartenbereichen sorgt für äußeren Charme

Der erste Kontakt Ihres Gastes mit dem Restaurant findet meistens schon vor der Eingangstür statt. Ein vermüllter Gehweg oder ungepflegte Grünanlagen schrecken potenzielle Kunden ab, noch bevor diese Ihre Speisekarte gelesen haben. Sie sollten den Außenbereich deshalb als erweiterten Gastraum betrachten. Achten Sie darauf, dass Zigarettenkippen, Laub und Unrat regelmäßig entfernt werden.

Besonders in der Außengastronomie sammeln sich schnell klebrige Rückstände auf dem Boden oder den Tischen an. Eine professionelle Hochdruckreinigung der Steinplatten wirkt hier oft Wunder und lässt den Eingangsbereich wieder wie neu erstrahlen.

Denken Sie bei kleinen Grünflächen auch an das Unkraut. Sie glauben gar nicht, wie penibel Gäste sein können. Je gepflegter Ihre Gastronomie mit allen Ecken und Nischen, desto positiver ist der Eindruck.

Zum Winterdienst sind Restaurants verpflichtet

Sobald die ersten Flocken fallen oder es glatt wird, tragen Sie als Gastronom eine besondere Verantwortung. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre Gäste und Passanten die Wege rund um Ihr Lokal gefahrlos nutzen können. Die Räumpflicht ist kein gut gemeinter Rat, sondern eine rechtliche Notwendigkeit zur Vermeidung von Unfällen. Wenn jemand vor Ihrer Tür stürzt, haften Sie im schlimmsten Fall für die gesundheitlichen Folgen.

Ein zuverlässiger Winterdienst nimmt Ihnen diese Sorge komplett ab und reagiert sofort auf Wetterumschwünge. Sie müssen sich dann nicht mehr frühmorgens selbst um Schnee und Eis kümmern. Klare Wege signalisieren Ihren Gästen zudem, dass Ihr Restaurant trotz des Wetters geöffnet und sicher erreichbar ist. Ein gestreuter Eingangsbereich schützt nicht nur die Menschen, sondern auch Ihren Ruf als verantwortungsbewusster Gastgeber. Sorgen Sie rechtzeitig vor der ersten Frostnacht für klare Verhältnisse auf Ihrem Gelände.

Fensterreinigung darf nicht zur Schwachstelle werden

Nichts trübt den Blick auf ein schönes Menü mehr als Schlieren oder Fingerabdrücke auf den Fensterscheiben. Da Restaurants oft über große Glasfronten verfügen, fallen Verschmutzungen durch Regen oder Abgase sofort ins Auge. Besonders bei direktem Sonnenlicht werden vernachlässigte Scheiben zu einem echten Ärgernis für Ihre Gäste. Sie sollten die Fensterreinigung deshalb fest in Ihren Hygieneplan integrieren oder sie gleich Experten überlassen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Nord zeigt Licht und Schatten im norddeutschen Tourismus: Während das Gastgewerbe einen deutlichen Stimmungsumschwung erlebt, blickt die Reisewirtschaft zunehmend besorgt auf die schwache Inlandsnachfrage und steigende Kosten.

Vor dem verheerenden Brand mit 40 Todesopfern im Schweizer Skiort Crans-Montana sind in der betroffenen Bar jahrelang keine Brandschutzkontrollen durchgeführt worden. Das hat der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Feraud, mitgeteilt.

Nach der Identifizierung aller 40 Todesopfer des Brandinfernos in Crans-Montana steht fest: Viele derjenigen, die es nicht mehr lebend aus der brennenden Bar schafften, sind noch nicht volljährig gewesen. Das jüngste Todesopfer ist eine 14-jährige Schweizerin, wie die Schweizer Polizei im Kanton Wallis berichtet.

Die Strukturkrise im britischen Gastgewerbe hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. Neue Daten belegen eine kontinuierliche Verringerung der Betriebszahlen, während die Branche vor einer massiven Erhöhung der steuerlichen Belastung steht.

Ein Blick in die Küche zeigt manchmal, was Gäste nie sehen sollen: Mäusekot auf Fensterbänken, Keime in Blumenerde und Gastronomen in der Bredouille. Ein Stuttgarter Lebensmittelkontrolleur erzählt.

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

In der Silvesternacht ist im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ein verheerendes Feuer in einer Bar ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen bei dem Unglück rund 40 Menschen ums Leben. Weitere 115 Personen wurden verletzt, ein Großteil von ihnen schwer.

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.