IKA-Training der Jugendnationalmannschaft: Generalprobe auf der Ostalb

| Gastronomie Gastronomie

Einen Vorgeschmack auf die IKA/Olympiade der Köche, die vom 14. bis 19. Februar 2020 parallel zur Intergastra in Stuttgart stattfindet, gab die deutsche Köche-Jugendnationalmannschaft am vergangenen Wochenende. Knapp 15 Mitglieder und Unterstützer des Junior Teams waren zur Generalprobe nach Königsbronn-Zang gekommen. Gastgeber war die Familie Widmann vom gleichnamigen „Löwen“.

IKA Buffet und Restaurant of Nations gemäß den Vorgaben der Ausschreibung und unter Wettbewerbsbedingungen: Das war der Plan für das dreitägige Training, das zugleich die Generalprobe für Stuttgart war. Im Beisein von geladenen Gästen, Vertretern des VKD, der Landesmesse Stuttgart sowie Partnern und Sponsoren der IKA/Olympiade der Köche servierte das Team Germany am 20. Januar seine Kreationen für die 25. Kocholympiade.

Gastgeber Frank Widmann freut sich vor allem auf viele hochmotivierte junge Kollegen, die in seinen Augen Unglaubliches leisten. „Die IKA/Olympiade der Köche schenkt viele schöne Momente mit guten Freunden und Kollegen aus der Köche-Familie.“, so Widmann. „Nicht zuletzt erhalten Deutschland und der VKD die Möglichkeit, sich als gute Gastgeber in Stuttgart zu präsentieren.“

Vorfreude und Spannung steigt

Auch bei den deutschen Köche-Nationalmannschaften steigt die Vorfreude und Spannung auf die IKA/Olympiade der Köche. Teammanager Ronny Pietzner ist stolz auf die Leistungen seines Junior-Teams: „Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Stand und hat gezeigt, worauf es in den vergangenen Wochen und Monaten hintrainiert hat“, sagt Pietzner. „Zeitlich waren wir gut im Plan und sind mit dem Ergebnis auf dem Teller zufrieden“, ergänzt Trainer Paul Emde. „Ideen für Verbesserungen und Veränderungen im Detail wird es aber vermutlich noch bis zur letzten Minute vor dem Wettkampf geben.“

Das Menükonzept fokussiert sich dabei auf regionale und saisonale Zutaten und möchte auch ein Zeichen gegen Foodwaste und für mehr Nachhaltigkeit setzen. „Wir möchten möglichst wenig Lebensmittelabfälle produzieren und beispielsweise bei tierischen Produkten möglichst alles verarbeiten.“, erklärt Pietzner das Konzept der Mannschaft. Weitere Details zum Menü erfährt die Welt erst am jeweiligen Wettbewerbstag im Februar.

Auf geht’s zur Fankurve!

Die deutschen Mannschaften freuen sich besonders darauf, die Spannung der Wettbewerbstage mit ihren mitreisenden Fans teilen zu dürfen. „Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der uns während des Wettbewerbs anfeuert. Das hebt unsere Stimmung und motiviert uns zu Höchstleistungen.“, so Trainer Paul Emde. Die deutschen Fans sind eingeladen, die IKA/Olympiade der Köche zu besuchen und die deutschen Teams am 15. und 17. Februar vor den gläsernen Küchen anzufeuern.

Die verbleibenden Tage bis zum Einmarsch der Nationen am 14. Februar verbringt sowohl die Jugendnational- als auch die Nationalmannschaft damit, das Equipment für die IKA zu vervollständigen, die Arbeitsabläufe immer wieder aufs Neue durchzugehen und in den „Olympia-Modus“ zu wechseln. IKA-Stützpunkt für die Dauer des großen Wettbewerbs ist die Dehoga-Akademie in Bad Überkingen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.