Im Supermarkt - Restaurant Setzkasten in Düsseldorf erhält Michelin-Stern zurück

| Gastronomie Gastronomie

Das ein verlorener Stern wieder zurück erkämpft werden kann, hat jetzt auch das das Restaurant Setzkasten im Supermarkt Zurheide Feine Kost zählt ab sofort wieder zu den besten kulinarischen Adressen Deutschlands. Bei der feierlichen Verleihung der Michelin-Sterne am 17. Juni 2025 in Frankfurt wurde das außergewöhnliche Fine-Dining-Konzept von Küchenchef Egor Hopp erneut mit einem Stern ausgezeichnet.

„Seit gestern Abend ist es offiziell, der Setzkasten ist wieder ein Sterne-Restaurant!“, heißt es aus der Pressemitteilung des Unternehmens. Das gesamte Team hatte gemeinsam mit Heinz Zurheide, Senior-Chef des Marktes, die Gala im Livestream verfolgt, während Hopp persönlich in Frankfurt vor Ort war.

Der Guide Michelin listet in seiner diesjährigen Ausgabe 341 Sterne-Restaurants in Deutschland, darunter 30 neue. Internationaler Direktor Gwendal Poullennec betonte: „Ihr hoher Qualitätsanspruch ist ungebrochen, ebenso der Ideenreichtum und die Passion. Immer bestrebt, sich ganz am Gast zu orientieren, entwickeln oftmals junge Küchenchefinnen und Küchenchefs neue unprätentiöse, zugängliche und verständliche Konzepte.“

Das Restaurant Setzkasten ist in vielerlei Hinsicht besonders: Im Untergeschoss des Supermarkts gelegen, verbindet es Einkaufserlebnis mit gehobener Gastronomie. Küchenchef Egor Hopp kombiniert die Vielfalt der Marktprodukte mit kulinarischen Einflüssen aus seiner Heimat Kasachstan zu innovativen Menüs. Trotz des belebten Umfelds bietet das Restaurant eine ruhige und stilvolle Atmosphäre.

Heinz Zurheide zeigte sich begeistert: „Mit viel Fleiß, Leidenschaft und Engagement hat es das Team vom Setzkasten geschafft, einen Michelin-Stern in unser Supermarktkonzept zu holen. Ich bin unglaublich stolz auf Egor Hopp und seine Mannschaft, die diese Auszeichnung absolut verdient haben.“

Neben dem regulären Betrieb bietet das Setzkasten regelmäßig besondere Veranstaltungen wie die „Nacht im Supermarkt“, bei der der gesamte Markt in das Erlebnis eingebunden wird.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.