Immer am Hang: Österreichs einzige Pisten-Butlerin

| Gastronomie Gastronomie

Ihr Jobprofil? Sie ist charmante Servicekraft, gute Zuhörerin, eine zuverlässige Lieferantin von Insider-Tipps und die gute Seele der Turracher Höhe. Gertraud Maierbrugger ist Österreichs einzige Pistenbutlerin. Sie ist eine Institution im Skigebiet der Turracher Höhe und bereitet ihren Gästen eine unvergessliche Zeit an den idyllischsten Plätzen der Region.

Beruf und Berufung
Wie wird man eigentlich Pistenbutlerin? Vor 11 Jahren wird dieser Service erstmals auf der Turracher Höhe angeboten. Nach vielen Jahren im Gastgewerbe und in der Hotellerie will Gertraud wechseln und sagt sich: „Ich kann Skifahren, Motorschlittenfahren und komme aus der Region“. Somit ist sie die Pistenbutlerin seit der ersten Stunde und hat sich zu einer Instanz entwickelt: „Gertraud, wie schön, dass du da bist“, freuen sich viele Stammgäste der Turracher Höhe. Und der Einkehrschwung zu Gertrauds Butlermobil mit Service-Bar ist damit ein fest eingeplanter Zwischenstopp des Ski-Tages.

 

„Ich bin den ganzen Tag auf der Piste unterwegs, stets auf sonnigen Plätzen am Rande der Pisten“, so Gertraud. Als Pisten-Butlerin serviert sie dann erwachsenen Skifahrern gerne ein Gläschen Prosecco, reicht Taschentücher und Sonnencreme oder zur Stärkung für das nächste Ski-Abenteuer auch einmal Traubenzucker. Ab März gibt es auch Bio-Eis, das Bergbauern aus der Region herstellen. Doch Gertraud ist noch viel mehr: Sie kennt die schönsten Plätze und gibt ihre Tipps gerne weiter. „Es ist ein Job, bei dem man immer im Einsatz ist, der aber auch sehr viel Spaß macht“.

Gertrauds Kollegen: Vom Butler-Service in den 19 Butler-Betrieben bis zu „Rent a Butler“
Während sich Gertraud in ihrem eigenen Gefährt in Höhenlagen bis zu 2.205 Metern bewegt und dabei feste, sonnige Standorte wählt, sind ihre beiden Pisten-Butler-Kollegen für das Programm der B19 Butler-Betriebe zuständig oder ganz individuell zu buchen.

Wer in einem der Butler-Betriebe nächtigt, kann mit dem Pistenbutler auf Skigebiets-Erkundung gehen oder auch mal einen Blick hinter die Kulissen des Skibetriebs werfen. Familien-Schneeschuh-Wanderungen werden ebenso angeboten wie eine Morgenstund-Trilogie oder Nachtrodeln. Ganz individuelle Wünsche – vom speziellen Geburtstagsgeschenk bis zum romantischen Hochzeitsantrag hoch oben am Berg – werden beim Angebot „Rent a butler“ erfüllt.

Gertrauds Lieblingsplatz:
Nur einen Geheimtipp zu geben, fällt Pistenbutlerin Gertraud schwer. „Ich habe keinen Lieblingsplatz, weil es so viele schöne Plätze hier gibt. In unserer Höhenlage haben wir fast immer Schnee und viel Sonnenschein, dem ich mit meinem Butler-Mobil immer auf der Spur bin“.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.