Israelischer Sternekoch Assaf Granit öffnet Restaurant Berta in Berlin

| Gastronomie Gastronomie

In Berlin-Mitte wird im Juni im Hotel Precise Tale Berlin Potsdamer Platz das Restaurant Berta seine Türen öffnen. Mit bereits 16 Restaurants in Jerusalem, Tel Aviv, London und Paris war es für Assaf Granit und die JLM-Restaurantgruppe nun an der Zeit, ihr Konzept nach Deutschland zu bringen.

Hinter der JLM Group steht allen voran Assaf Granit, der für sein israelisches Restaurant Shabour in Paris mit dem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Die anderen im Bunde sind Dan Yosha, Uri Navon und Tomer Lanzman. Sie alle sind Israelis von nah und fern - aus Marokko, Georgien, Deutschland, dem Irak, aus Russland, Kurdistan und Polen - deren Wege sich in Paris kreuzten und die eine gemeinsame Vision hatten.

Während Dan Yosha und Uri Navon Köche aus Leidenschaft sind, ist Tomer Lanzman ein Enthusiast, der es schafft, ein Restaurant in ein Theater des Lebens zu verwandeln. Acht Hände, vier Köpfe und vier Herzen machten diesen damals verrückt scheinenden Traum letztendlich Wirklichkeit. Jedes der Restaurants erzählt seine eigene Geschichte, schafft aber immer eine Verbindung zu Jerusalem.

Ab kommenden Juni wird es das Konzept auch in Berlin geben. Das Restaurant trägt die Handschrift von Assaf Granit und ist nach seiner Großmutter Berta benannt. Von ihr erwarb Assaf Granit all seine Kochkünste. In Jerusalem geboren und aufgewachsen, ist diese Stadt seine stärkste Inspiration. So überrascht es nicht, dass seine Küche geprägt ist von den lebendigen, kulinarischen Traditionen seiner Geburtsstadt, eine Küche die er liebt und lebt. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.