Jeder fünfte Wolt-Kunde besucht Lokal vor Ort

| Gastronomie Gastronomie

Lieferplattformen entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Kanal für Gastronomie und Handel, um neue Kunden zu gewinnen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Wolt, deren Ergebnisse Teil des diesjährigen Local Commerce Reports sind. Ein Großteil der Befragten gibt an, durch die App regelmäßig neue Restaurants zu entdecken. Knapp jeder Fünfte besucht diese Lokale anschließend auch direkt vor Ort.

Steigerung der Sichtbarkeit und neue Kunden

Die Umfrage, die sich an Wolt-Nutzer richtete, belegt, dass die Plattform als Sprungbrett für die lokale Gastronomie dient. 83 Prozent der Nutzer entdecken demnach regelmäßig neue Restaurants über die App. Von diesen Neuentdeckungen bestellen 87 Prozent erneut. Fast jeder Fünfte besucht die Lokale nach der Online-Bestellung auch persönlich. Für die teilnehmenden Partner bedeutet dies, dass die digitale Reichweite nicht nur den Umsatz über die App steigert, sondern auch zu realem Kundenwachstum im stationären Geschäft führt.

Zudem ermöglicht die Plattform laut fast der Hälfte der Befragten den Zugang zu Restaurants, die sonst nur schwer erreichbar wären. Etwa ebenso viele der Nutzer gaben an, dass sie bewusst lokale Händler über Wolt unterstützen möchten.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie in Deutschland sind:

  • 83 Prozent der Nutzer entdecken regelmäßig neue Restaurants über Wolt.

  • 87 Prozent bestellen dort erneut, und knapp jeder Fünfte besucht das Restaurant auch persönlich.

  • Knapp die Hälfte der Nutzer entdeckt über die Plattform schwer erreichbare Restaurants oder Shops.

  • Mehr als ein Drittel der Nutzer nutzt Wolt, um lokale Unternehmen zu unterstützen.

  • Über die Hälfte bestellt Produkte aus lokalen Geschäften, die sie sonst online bei anderen Anbietern gekauft hätten.

Hadi Zaklouta, General Manager bei Wolt Deutschland, kommentiert die Ergebnisse: „Wolt ist längst mehr als nur ein Lieferdienst – unsere Plattform ist ein Sprungbrett für die Gastronomie und den lokalen Handel. Nutzer entdecken über die App Restaurants und Geschäfte, die sie sonst vielleicht nie gefunden hätten und viele werden dort auch vor Ort zu Stammkunden. So verbinden wir digitale Sichtbarkeit mit echtem Mehrwert für die Nachbarschaft.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox&Klee und die Hugo-Boss-Tochter Eightyards gehen eine langfristige Kooperation ein. Das Küchenteam wird künftig mit Arbeitskleidung ausgestattet, die aus ressourcenschonenden Stoffüberhängen gefertigt ist.

Am 23. Juni 2026 trifft sich die deutsche Küchenelite in Frankfurt am Main. Im Gesellschaftshaus Palmengarten werden die neuen Michelin-Sterne sowie Sonderpreise für herausragende Leistungen im Service und Nachwuchsbereich vergeben.

McDonald’s setzt weltweit erfolgreich auf Erschwinglichkeit: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um zehn Prozent. Während in den USA günstige Menü-Bundles die Wende brachten, gehörte Deutschland zu den wichtigsten Wachstumstreibern im internationalen Geschäft.

Die chinesische Café-Kette Cotti Coffee expandiert nach Deutschland und eröffnet erste Filialen in deutschen Großstädten. Mit einer Strategie aus extremer Preispolitik und vollständig digitalisierten Bestellprozessen fordert das Unternehmen etablierte Marktteilnehmer heraus.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland laden am 1. März zur dritten Charity Küchenparty in die Bonner La Redoute ein. Spitzenköche und Partner sammeln durch das kulinarische Event Erlöse für Bildungsprojekte zur Förderung des Ernährungsbewusstseins bei Kindern.

Die Finalisten für den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 wurden in Hamburg nominiert. Fünf innovative Konzepte aus Deutschland treten im März auf der Internorga gegeneinander an, um die Auszeichnung und Förderpakete zu gewinnen.

Der Guide Michelin hat die neuen Sterne-Auszeichnungen für Großbritannien und Irland bekanntgegeben. Während die Spitze der Drei-Sterne-Gastronomie stabil bleibt, verzeichnete die Auswahl signifikante Zuwächse bei den Zwei- und Ein-Sterne-Häusern.

Wer den Valentinstag im Restaurant oder Café verbringt, muss tiefer in die Tasche greifen: Die Preise in der Gastronomie stiegen 2025 um 3,6 Prozent und liegen damit weiterhin deutlich über der allgemeinen Inflationsrate. Erhebliche Preissteigerungen zeigen sich im Fünf-Jahres-Vergleich.

Bei den ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich das Münchner Restaurant Jan und die Schwarzwaldstube aus Baiersbronn den ersten Platz. Das Ranking basiert auf einer kombinierten Auswertung führender Restaurantführer und einer Branchenbefragung unter 200 Spitzenköchen.

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.