K.-O.-Tropfen im Drink: Britische Regierung geht gegen Spiking vor

| Gastronomie Gastronomie

Großbritannien will stärker gegen die Gefahr von K.-O.-Tropfen in Bars und Clubs vorgehen. Täter geben beim sogenannten Spiking Drogen in die Getränke ihrer Opfer, um sie zum Beispiel später zu vergewaltigen. Tausende Mitarbeiter in der britischen Gastronomie sollen geschult werden, um die Gefahr besser zu erkennen und zu bekämpfen, wie die Regierung in London mitteilte.

Im Dezember ist der Start eines Pilotprojekts geplant, das später auf bis zu 10.000 Beschäftigte in Bars ausgeweitet werden soll. Sie sollen lernen zu erkennen, was vor sich gehe und bei einem solchen Fall zu tun sei, sagte Premierminister Keir Starmer.

Auch in Deutschland kommen solche Taten immer wieder vor. Ein besonderer Fall ist das Needle Spiking - das heimliche Spritzen von Drogen mit einer Nadel. 

Starmer traf sich in seinem Regierungssitz in der Downing Street mit Vertretern von Polizei, Verkehrsbetrieben und Gastronomie, um über die Sicherheit von Mädchen und Frauen zu beraten.

Die britische Regierung will «Spiking» auch zu einem eigenen Straftatbestand machen. Zwar könne es bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Mit einem eigenen Straftatbestand könnten die Fälle aber besser erfasst und Opfer ermutigt werden, sich zu melden. Nach Angaben der Regierung bekommt man bisher nur schwer einen Überblick über das Ausmaß. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.