Kaffeekette LAP kooperiert mit The Flower Bar

| Gastronomie Gastronomie

The Flower Bar, ein Hamburger Konzept für Açaí und Blumen, übernimmt ab September die bisherige LAP-Fläche am Schulterblatt und startet damit seine dritten Standort in der Stadt. So entsteht ein Store-in-Store: The Flower Bar verantwortet den Betrieb und bringt Açaí und Blumen mit, LAP liefert Kaffee und Matcha.

Die Idee dahinter: Gerade kleine Läden können mehr, wenn unterschiedliche Angebote zusammenkommen. Wer für einen Kaffee vorbeischaut, entdeckt vielleicht die Blumen. Wer Açaí holt, nimmt noch einen Matcha mit. So kommen Menschen an einem Ort zusammen und der Laden entwickelt sich mit seinem Viertel, statt überall gleich auszusehen.

„Ein guter Partner vor Ort bringt eigene Ideen und ein Gespür für die Nachbarschaft mit“, sagt Ralph Hage, Gründer und CEO von LAP. „Wir konzentrieren uns auf das, was wir am besten können: guten Kaffee und Matcha für jeden Tag. LAP heißt Life Among People. Gemeinsam mit Menschen zu arbeiten, die ihren Kiez kennen und prägen, ist für uns die ehrlichste Form, diesen Namen mit Leben zu füllen.“

“Das Konzept wurde in der Schanze gegründet, damals am Schulterblatt 115. Jetzt kommen wir zurück in unser Heimatviertel”, sagt Furkan Aydin, einer der führenden Köpfe hinter The Flower Bar.

Das Schulterblatt ist der erste Test für dieses Partnermodell. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar. LAP betreibt eigene Stores und sucht derzeit nach weiteren Flächen in Hamburg. Die beiden Modelle sollen künftig nebeneinander wachsen.

In Hamburg ist LAP weiterhin in der Gerhofstraße und Eppendorfer Baum zu finden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Süd im Zürcher Hauptbahnhof erhält einen neuen Betreiber. Nach anhaltenden Verlusten geben Valentin Diem und Nenad Mlinarevic den Betrieb an Candrian ab. Nach Angaben von Valentin Diem sei der Betrieb wirtschaftlich nicht tragfähig gewesen.

Zusje eröffnet am 31. Juli 2026 seinen zweiten deutschen Standort. Das niederländische Gastronomiekonzept zieht in das Düsseldorfer Andreas Quartier und erweitert damit seine Präsenz in Deutschland.

Marché baut das gastronomische Portfolio im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe weiter aus und eröffnet mit dem Bandipur einen neuen Standort mit asiatischem Speisenangebot.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine Agenda zur Senkung der Lebenshaltungskosten fort. Pubs, Clubs und Veranstaltungsorte für Live-Musik in England sollen von kommendem April an von einer 20-prozentigen Reduzierung der Gewerbesteuer profitieren.

Mit nur wenigen Jahren als Küchenchef wurde das Restaurant der Mühle Schluchsee unter der Leitung von Fabian Obergfell mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet. Seine kulinarische Inspiration findet er nach eigenen Worten nicht in Trends, sondern in Erinnerungen.

Darf die Stadt im Münchner Univiertel den Verkauf von Bier zum Mitnehmen verbieten, um Anwohner zu schützen? Dazu hat das Verwaltungsgericht München ein Urteil verkündet. Geklagt hatte ein Gastronom.

Wer früher an der Cafétheke ein paar Cent Trinkgeld in einen Becher warf, steht heute oft vor einem kleinen Bildschirm mit voreingestellten Prozentsätzen. Die Null-Prozent-Option, also kein Trinkgeld, ist dabei schwerer oder auch gar nicht zu finden, wie Verbraucherschützer kritisieren. 

Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.

Spanien will das Rauchverbot deutlich ausweiten. Künftig könnten Restaurantterrassen, Strände und zahlreiche weitere öffentliche Außenbereiche rauchfrei werden – sofern das Parlament zustimmt.

Die Deutsche Bahn plant ein Alkoholkonsumverbot an allen rund 5.400 Bahnhöfen. Restaurants, Bars und Cafés in den Stationen sowie die Bordgastronomie in den Fernzügen sind von der Regelung jedoch ausdrücklich ausgenommen.