Kameha Suite eröffnet Pop-Up Restaurant

| Gastronomie Gastronomie

Die Kameha Suite in Frankfurt hat am Samstag ein temporäres Restaurant eröffnet. Für das neue Pop-up Restaurant hat das Team in den letzten Wochen einem leerstehenden Lagerraum neues Leben eingehaucht. Zur Eröffnung sorgte DJ Yared Hagos (The Parlour Frankfurt) für die passende Musik im Freien, Drinks wurden auf der Terrasse und an der Bar serviert. Ab 18.00 Uhr öffnete das Pop-up Restaurant und wird nun von montags bis samstags seine Gäste begrüßen. Sitzplätze sind aus aktuellem Anlass begrenzt.

Gastgeberin Nadine Moeller: „Die Kameha Suite hat sich in den vergangenen 11 Jahren zu einer deutschlandweit bekannten und erfolgreichen Eventlocation entwickelt. Ich rechne aufgrund der aktuellen Lage in den nächsten Monaten erstmal mit nur wenigen Firmenveranstaltungen. Nun heißt es für uns Umdenken. Da kam uns die Idee, für den Übergang mal was ganz anderes und neues auszuprobieren. Das Übergangsrestaurant ist im Erdgeschoß, der Raum wirkt urban und trotzdem bleibt der klassische Stil der Kameha Suite erhalten. Für die Gäste soll es ein Erlebnis werden, bei dem der Schwerpunkt natürlich auf dem Essen liegt. Es gibt viele Leute, die auch mal unter der Woche gut und ungezwungen essen gehen wollen. Wir möchten keine steife Atmosphäre. Außerdem sollen auch an vereinzelten Abenden verschiedene Kooperationspartner aus Frankfurt an Bord genommen werden. Gearbeitet wird mit dem Mobiliar, was schon da ist. Damit schaffen wir eine ganz neue Umgebung. Ich kann nur sagen: Nichts ist wie vorher.“

Auf Gänge-Menüs wird bewusst verzichtet und auch der Service will sich sich locker und freundlich präsentieren. Die Karte ist reduziert, Gäste wählen unter acht Speisen frei aus. Weiterhin bietet die Küche neben Fisch und Fleisch auch vegane Gerichte, da sich dieses Konzept im letzten Jahr bewährt hat. Küchenchef Christian Raudies: „Die Resonanz auf unsere veganen Speisen war überwältigend. Auf diesem Niveau ist es schwer, vergleichbares in Frankfurt zu finden. Immer mehr Menschen legen Wert auf bewusste Ernährung. Ich glaube, dass wir mit dem aktuellen Angebot
auch viele neue Gäste erreichen und begeistern.“

Die angrenzende Bar mit ihrer 18m hohen Decke soll über die nächsten Wochen ebenfalls genutzt werden. Je vier eigens kreierte Longdrinks und Cocktails soll es abendlich geben, bis Mitternacht kleine Snacks, ab und zu begleitet ein DJ. Das temporäre Restaurant in der Kameha Suite gibt es nur bis Ende Oktober. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.