Kein Aufschlag auf dem Wasen: Bierpreis soll stabil bleiben

| Gastronomie Gastronomie

Besucher auf dem Stuttgarter Frühlingsfest müssen zwar auch in diesem Jahr beim Biertrinken tief in die Tasche greifen. Der Preis für einen Liter im Festzelt soll aber auf dem Vorjahresniveau des Cannstatter Volksfests bleiben, das stets im Oktober gefeiert wird. 

«Zum Frühlingsfest werden die Wirte die Preise nicht anheben», sagte Festwirte-Sprecher Marcel Benz auf Anfrage. «Wir freuen uns alle aufs Fest. Aber wir wissen auch, dass die wirtschaftliche Lage viele Besucher zwingt, auf die Kosten zu schauen.» Für das Frühlingsfest hat bislang nur Benz den Bierpreis auf der Speisekarte vermerkt, er bleibt bei 14,90 Euro pro Liter. Am kommenden Montag (13. April/11.00) wollen Wirte und Veranstalter weitere Details zum Frühlingsfest bekanntgeben.

Beim Cannstatter Volksfest im vergangenen Herbst kostete eine Maß Bier bis zu 15,20 Euro, die günstigste lag bei 14,40 Euro. Vor etwas mehr als zehn Jahren waren es noch 9,80 Euro. 

Billiger als beim Oktoberfest

Wirte führten in den vergangenen Jahren vor allem Materialengpässe und gestiegene Kosten für Personal und Energie als Gründe für die Preissteigerungen an. 

Auf dem Münchner Oktoberfest, das mit mehr als sechs Millionen Besuchern pro Jahr als das größte Volksfest der Welt gilt, kostete die Maß 2025 zwischen 14,50 und 15,80 Euro. Allerdings wird das Wiesn-Bier auch eigens für das Volksfest gebraut und ist mit etwa sechs Prozent Alkoholgehalt besonders stark. Die Stadt überprüft derzeit als Veranstalter, ob die von den Wirten kalkulierten Preise angemessen sind. 

Mindestens 1,5 Millionen Besucher erwartet

Das diesjährige Frühlingsfest beginnt mit dem traditionellen Fassanstich am Samstag kommender Woche (18. April/11.30) und dauert bis zum 10. Mai. Mehr als 200 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute laden auf das Areal am Neckar-Ufer. Erwartet werden etwa 1,5 Millionen Besucher, wie die Veranstalter mitteilen. Der Rest hängt stark vom Wetter ab. Im vergangenen Jahr waren offiziell 2,2 Millionen Menschen gezählt worden - Rekord.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sodexo übernimmt die weltweite Arbeitsplatzverpflegung für über 130 Standorte des Konzerns Meta. Die Partnerschaft umfasst digitale Lösungen und Nachhaltigkeitsstandards an verschiedenen Unternehmensstandorten.

Das Berliner Unternehmen Delivery Hero will gemeinsam mit Uber seine weltweite Präsenz ausspielen. Die Hintergründe zum Zusammenschluss.

Neue Umfragen von Metro beleuchten die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Landgastronomie. Trotz hoher Relevanz für die Lebensqualität blicken viele Betreiber aufgrund bürokratischer Hürden mit Sorge in die Zukunft.

RB Leipzig wechselt zur kommenden Saison den Catering-Partner für den Public-Bereich der Red Bull Arena. Die Compass-Tochter Levy übernimmt die Versorgung für die nächsten sechs Jahre.

Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz hat Thüringer Gastronomen finanziell Luft verschafft. Welche Auswirkungen das auf Arbeitsplätze und Preise auf den Speisekarten hat, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Der US-Fahrdienstleister Uber übernimmt den aus Deutschland stammenden Essenslieferdienst Delivery Hero für eine Milliardensumme. Das im MDax notierte Unternehmen bestätigte, dass es sich mit dem US-Konzern zusammenschließt.

Frisches Bier, eine Horde Männer, Stammtischfeeling – dazu Frisierköpfe, Bürsten und Haargummis? Im Gasthaus Fux in München kommt zusammen, was man zunächst nicht zusammen vermutet.

Falkensteiner Camping führt mit der Marke Campo ein neues Gastronomiekonzept ein. Den Auftakt bildet ein Restaurant am Standort Klagenfurt, das von einem lokalen Pächter betrieben wird.

Eine Datenanalyse von Lieferando zur Fußball-Weltmeisterschaft zeigt deutliche Verschiebungen bei den Essgewohnheiten und nächtlichen Bestelltrends in zehn deutschen Städten. Die Auswertung beleuchtet regionale Präferenzen bei Speisen, Getränken und dem Bedarf an Alltagsartikeln.

Taco Bell hat in den USA vorsorglich einzelne Zutaten in ausgewählten Restaurants aus dem Angebot genommen. Nach Angaben des Unternehmens haben die Gesundheitsbehörden bislang keinen Zusammenhang zwischen der Restaurantkette und dem aktuellen Cyclospora-Ausbruch bestätigt.