Keine Lösung für das TamTam in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH hatte kurz nach der Antragstellung mit der Investorensuche für die insolvente Gesellschaft begonnen, aber kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen. Daher musste der Geschäftsbetrieb zum 15. September 2026 eingestellt werden.

Das Amtsgericht Frankfurt eröffnete mit Beschluss vom 15. September 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaft und bestellte Philip Konen zum Insolvenzverwalter. Der Frankfurter Rechtsanwalt war bereits seit 2. Juli 2026 als vorläufiger Verwalter tätig. 

Die Gesellschaft hat das Restaurant TamTam im Hanseviertel in Hamburg betrieben. Die Gastronomiefläche steht nicht in deren Eigentum und wird wieder an den Eigentümer übergeben. Das Unternehmen beschäftigte 16 Mitarbeiter, denen leider gekündigt werden musste. Die Verantwortlichen haben alle Beschäftigten bereits über die Lage informiert.

Philip Konen: „Wir haben Gespräche mit Interessenten geführt. Letztlich war jedoch kein Investor bereit, die Betreibergesellschaft zu übernehmen. Daher bleibt leider keine andere Möglichkeit, als den Geschäftsbetrieb einzustellen.“ Im PLUTA Team arbeiten zudem Rechtsanwältin Denise Schäfer und Rechtsanwalt Philipp Meyer. Das Verfahren wird nun im Sinne der Gläubiger weiter bearbeitet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.

Ab 22 Uhr gibt es im Münchner Univiertel künftig kein Bier mehr zu kaufen. Damit versucht die Stadt erneut, für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Zwei Betriebe hatten bis zuletzt nicht mitziehen wollen.

60 Seconds to Napoli expandiert in der Domstadt und nimmt am 12. September den zweiten Standort im Mediapark in Betrieb. Neben dem bestehenden Betrieb am Heumarkt erweitert das Unternehmen damit sein Angebot in Köln.

Taco Bell will sein erstes öffentlich zugängliches Restaurant in Deutschland in Köln eröffnen. Der Franchisepartner Feel Better Holding bestätigt den Deutschland-Auftakt in der Domstadt, während auch in Bonn und Bayern Vorbereitungen laufen.

Ein neuer Report der US-amerikanischen National Restaurant Association untersucht die Bedeutung von Getränken für Restaurantbesuche. 50 Prozent der befragten erwachsenen Gen Z und 47 Prozent der Millennials kaufen demnach mindestens einmal pro Woche ausschließlich Getränke in Restaurants.

Vergangenes Jahr wurde er mit einer Flasche im Gesicht verletzt, seitdem kämpft Kneipenwirt Simsit für mehr Sicherheit in seinem Viertel: Das Alkoholkonsumverbot, das er initiierte, zeigt Wirkung.

Pommes Freunde leitet eine weitere Phase der Expansion im österreichischen Markt ein. Nach der Eröffnung des ersten Standorts in Wien strebt das Unternehmen den Aufbau eines flächendeckenden Filialnetzes an. Pro Jahr sind etwa fünf Neueröffnungen vorgesehen.