Keine Nazi-Märsche auf der Wiesn

| Gastronomie Gastronomie

Im vergangenen Jahr spielte die Zillertaler-Blaskapelle auf dem Münchner Oktoberfest mit dem „Standschützenmarsch“ ein Lied aus der Nazi-Zeit. Drei Mitglieder des Münchner Stadtrats stellten daraufhin den Antrag, derartige Nazi-Märsche von der Wiesn zu verbannen. Die Grünen forderten gar eine konkrete Liste mit verbotenen Liedern. 

Nun äußerte sich auch der Zweite Bürgermeister Josef Schmid zum Thema. In einem Brief wies er laut der Münchner tz daraufhin, dass das geforderte Verbot bereits durch die Oktoberfest-Verordnung formal ausgesprochen sei. Demnach sei es auch Vereinen und Kapellen nicht erlaubt, rechtsextremistische Parolen zu äußern und zu verbreiten. Und dazu gehöre auch das Spielen von Musik, die zur Verbreitung der Nazi-Ideologie komponiert wurde. 

Damit das Ganze in diesem Jahr auch eingehalten wird, will das Referat für Arbeit und Wirtschaft alle Festwirte erneut anschreiben und zum Befolgen der Regelung auffordern. Darüber hinaus sollen die Wirte auch die Kapellen vertraglich zur Einhaltung verpflichten. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.

Laut YouGov ist der Anteil der Alkoholtrinker in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 78 auf 68 Prozent gesunken. Der Barmanager der Hamburger Skyline Bar 20up berichtet zugleich von steigender Nachfrage nach alkoholfreien Cocktails – ihr Anteil am Cocktailverkauf liege bei rund 30 Prozent.

Uber hat den Kauf der US-Cateringplattform ezCater für 2,3 Milliarden US-Dollar vereinbart. Mit der geplanten Übernahme soll Catering in das Angebot von Uber Eats eingebunden werden; der Abschluss steht noch unter Vorbehalt.

Die meisten Gourmetrestaurants seien weniger gefragt als noch vor einigen Jahren, erklärt Gusto-Gründer Markus Oberhäußer und verweist auf ein Überangebot an Fine-Dining-Konzepten. Zum Koch des Jahres kürt der Restaurantführer Sebastian Obendorfer vom Eisvogel in Neunburg vorm Wald.

True Food Kitchen hat ein Chapter 11-Verfahren beantragt und zwölf Restaurants geschlossen. Die US-Kette, an der Oprah Winfrey weiterhin beteiligt ist, betreibt noch 34 Standorte und plant einen gerichtlich beaufsichtigten Verkaufsprozess.

Am 2. November verkündet der Michelin Guide Schweiz seine Restaurantauswahl für das Jahr 2026. Die Zeremonie findet dieses Jahr auf fast 1.500 Metern Höhe in Andermatt in den Schweizer Alpen statt.

Das Münchner Oktoberfest ist ein Millionen-Spektakel. Doch noch nie war so viel los wie in diesem Jahr. Von einer «Gute-Laune-Wiesn» spricht die Stadt - doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten.

Paris führt das Streetfood-Ranking von Radical Storage vor Athen und Thessaloniki an. Die Untersuchung aus April 2026 vergleicht 6.897 Betriebe und berücksichtigt unter anderem Anbieterdichte, Preise und Bewertungen.