Kiezkneipe «Zur Ritze» feiert 50-Jähriges mit 1.000 Gästen

| Gastronomie Gastronomie

Wenn man die bekanntesten Kultkneipen der Hamburger Reeperbahn an einer Hand aufzählen sollte, dürfte das Lokal «Zur Ritze» sicherlich direkt mit genannt werden. Die Kneipe mit den zwei weit gespreizten fast nackten Beinen an der Eingangstür gibt es seit 50 Jahren. Am 24. Oktober will «Ritze»-Chef Carsten Marek das mit einer großen Party feiern. Rund 1.000 Leute hat er eingeladen, darunter viele Promis und Gäste aus Politik, Milieu, Medien und Boxsport, wie er der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg sagte.

Gleichzeitig startet Marek zusammen mit einigen Wegbegleitern und Freunden die 90-minütige Personality-Show «Kiezlife Live» im berühmten Boxkeller der berüchtigten Kneipe. Mehrere Kiezoriginale wollen gemeinsam mit ihm im Ring stehen und den rund 120 Zuschauerinnen und Zuschauern selbst erlebte Geschichten aus dem Kiez-Alltag von einst und heute erzählen.

 «Wir wollten ein Format auf die Beine stellen, das weiter geht als die Führungen über den Kiez - mit Geschichten, die auf jeden Fall authentisch sind», sagte Produzentin und Moderatorin Jasmin Taiebi, die sich das Konzept ausgedacht hat und zusammen mit a.s.s. concerts veranstaltet. Die Show soll erstmals am 7. November laufen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.