Kinos und Gaststätten in Hessen setzen auf Events für mehr Gäste

| Gastronomie Gastronomie

Ob gemeinsam Stricken im Kino, Pub-Quiz spielen oder zusammen Lieder schmettern im Stadion - Events mit Gemeinschaftsgefühl sind in Hessen gefragt. Das kommt auch den Veranstaltern zugute. So bietet das in Darmstadt ansässige Kino-Unternehmen Kinopolis an seinen Standorten Darmstadt, Gießen und Bad Homburg «Wollkino»-Vorstellungen für alle, die beim Kinoerlebnis auf ihr Strickzeug oder ihr Häkel-Projekt nicht verzichten wollen. 

«Das Format ist noch relativ neu und befindet sich in einer Ausbauphase, aber wir sehen bereits jetzt, dass es sehr gut angenommen wird», sagt eine Kinopolis-Sprecherin. Gestrickt werden darf auch in den Frankfurter Kinos Astor Film Lounge und Arthouse Kinos.

Zum Spielen in die Kneipe oder in den Club 

Auch Spieleabende und Quizrunden finden längst nicht mehr nur in Freundeskreisen in heimischen Wohnzimmern statt, sondern sorgen auch in Kneipen, Clubs und Restaurants für Geselligkeit. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Hessen sieht die Entwicklung hin zu mehr Gruppenevents in der seit der Pandemie durch die Konsumzurückhaltung gebeutelten Branche als Chance. 

Für die Lokalbetreiber empfehle es sich allerdings, selbst die Organisation mitzusteuern, um das Risiko kurzfristiger Absagen möglichst zu minimieren, sagt der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Gisbert Kern. Im vergangenen Jahr seien die Umsätze im hessischen Gastgewerbe preisbereinigt um sechs Prozent gesunken. Aktuell sorge der Iran-Krieg für hohe Kostensteigerungen, die die Betriebe zusätzlich belasteten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.