Kitchen Impossible: Diese Sterneköche und Spitzengastronomen treten gegen Mälzer an

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In der neuen Staffel von Kitchen Impossible nehmen es wieder sieben Top- und Sterne-Köche mit Tim Mälzer auf. Los geht’s am 3. Februar mit der vierten Staffel. Unter anderem mit dabei: Ali Güngörmüs, Lukas Mraz und Max Stiegl.

Jetzt hat der Sender alle Mälzer-Gegner bekannt gegeben. Mit dabei sind:

Spitzenkoch Max Stiegl

Der gebürtige Slowene erhielt bereits im Alter von 20 Jahren den Michelin-Stern. In seinem eigenen Restaurant in Österreich legt er viel Wert auf die nachhaltige Küche und ist bereit es mit Tim Mälzer aufzunehmen. Stiegl kam bereits im Alter von sechs Jahren nach Österreich. Seine Ausbildung zum Koch absolvierte er im Gasthof Abfalter bei Salzburg. Im Restaurant Inamera in der österreichischen Kleinstadt Rust im Burgenland erkochte Stiegl dann seinen ersten Michelin-Stern. Der Vater von drei Kindern schwingt mittlerweile aber im Restaurant Gut Purbach in Purbach am Neusiedler See die Kochlöffel. 

Sternekoch Lukas Mraz

Lukas Mraz ist das Kochen vermutlich schon in die Wiege gelegt worden. Schließlich betrieb schon sein Urgroßvater ein Wiener Kaffeehaus und sein Großvater ein Beisl. Am bekanntesten ist aber ohne Frage sein Vater: Der berühmte Sterne-Koch Markus Mraz aus dem Restaurant Mraz & Sohn in Wien. Angefangen hat die Karriere des Juniors aber im berühmten L’Arnsbourg, wo er als 17-Jähriger ohne Französischkenntnisse anheuerte. Nach einem Zwischenstopp in Holland ging es für ihn weiter ins Vendôme nach Bergisch Gladbach. Joachim Wissler sei ein toller Koch. Aber der Souschef sei eine Bestie gewesen, wie vor einigen Jahren im Zeit-Interview verriet. Dort habe man ihm sein Selbstvertrauen ausgeprügelt. Zurückerlang hat er es dann in der Berliner Cordobar. Im Anschluss zog es Mraz wieder zurück nach Wien, wo er nun im 2-Sterne-Familienbetrieb tätig ist.

3-Sterne-Koch Klaus Erfort

Erst ein Schulpraktikum brachte ihm die Kunst des Kochens näher. Nach seiner Ausbildung und weiteren Stationen im Saarland heuerte Erfort von 1992 bis 1993 im Restaurant Bareiss in Baiersbronn als Chef Saucier an. Im Anschluss ging es für ihn mit den großen Namen weiter: Bis 1994 kochte er unter Harald Wohlfahrt in der Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Das erste Mal selbst Küchenchef wurde Erfort dann nur ein Jahr später im Restaurant Orangerie des Parkhotels Gengenbach in Völklingen, wo seine Kochkunst mit einem Michelin-Stern belohnt wurde. 1999 wechselte Erfort erneut die Wirkungsstätte. Für drei Jahre schwang er als Küchenchef im Restaurant Imperial des Schlosshotels Bühlerhöhe die Löffel und erkochte dort ebenfalls einen Stern. Seit dem Jahr 2002 ist er im "Gästehaus Klaus Erfort" in Saarbrücken sein eigener Chef. Und das mit Erfolg: Seit zehn Jahren wird sein Restaurant mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. 2008 schnappte sich Erfort zudem den Gault Millau Titel "Koch des Jahres".

Sterneköchin Tanja Grandits

Auch dieses Jahr will eine Köchin Mälzer in seine Schranken weisen. Tanja Grandits merkte schnell, dass ihr das Chemie-Studium nicht liegt und widmete sich dem Kochen. Nach ihrer Ausbildung bei Harald Wohlfahrt in der Traube Tonbach in Baiersbronn zog es Grandits nach London ins Claridges. Anschließend ging es für sie weiter im Süden Frankreichs im Château de Montcaud in Bagnols-sur-Cèze. Im Jahr 2001 eröffnete die heutige Sterneköchin gemeinsam mit ihrem Mann René Graf das Restaurant Thurtal im Schweizer Eschikofen. Ihre Michelin-Sterne erkochte sich Grandits dann aber im Restaurant Stucki in Basel. Einen weiteren Höhepunkt ihrer Karriere erreichte sie 2014, als ihr als erste Frau überhaupt im Gault Millau der Titel "Koch des Jahres" verliehen wurde.

Sternekoch Max Strohe

Seine Ausbildung absolvierte Max Strohe im Hotel-Restaurant Hohenzollern in Bad Neuenahr-Ahrweiler unter der Leitung von Küchenchef Martin Anton Reuter. Nach mehreren Stationen im In- und Ausland, unter anderem auf der griechischen Insel Kreta und in Hannover, zog es Strohe im Jahr 2009 dann nach Berlin. Dort führt er mit seiner Lebensgefährtin Ilona Scholl das Restaurant "tulus lotrek" in einem Altbau in Kreuzberg. Nach der Auszeichnung zum "Aufsteiger des Jahres" 2016 folgte im Jahr darauf der erste Michelin-Stern.

2-Sterne-Koch Tim Raue

Einer der besten Köche Deutschlands will das direkte Duell mit Tim Mälzer. Unter anderem mehrere Auszeichnungen im Gault&Millau machen ihn nicht nur zu einem international ausgezeichneten Spitzenkoch, sondern auch zu einem unberechenbaren Gegner. Die Karriere des Spitzenkochs war jedoch alles andere als vorgezeichnet. So wuchs Raue in einfachen Verhältnissen im Berliner Wrangelkiez in Kreuzberg auf und war Mitglied der Jugendgang 36 Boys. Seine Ausbildung absolvierte Raue im Restaurant Chalet Suisse im Grunewald. Anschließend folgten verschiedene Stationen, bevor er im Jahr 1998 vom Feinschmecker zum Aufsteiger des Jahres gekürt wurde. 2002 folgte der Wechsel ins Restaurant 44 im Berliner Swissôtel. 2007 ehrte ihn dann der Gault Millau mit dem Titel Koch des Jahres. Auch seinen ersten Michelin-Stern erkochte sich Raue im Restaurant 44. Nach einem Wechsel ins Adlon eröffnete der Sternekoch das Restaurant Tim Raue in Kreuzberg, das 2012 mit zwei Sternen im Guide Michelin ausgezeichnet wurde. 
 


In jeder Folge reisen Mälzer und einer seiner Herausforderer getrennt voneinander an zwei Reiseziele, die sie sich gegenseitig ausgesucht haben. Egal ob New York, Medellin, oder Stockholm – dort angekommen, wartet die "Kitchen Impossible"-Box auf sie, in der ein unbekanntes nachzukochendes Gericht versteckt ist. In ihr serviert ihnen ein ortsansässiger Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste. Doch welches das ist, wie und mit welchen Zutaten es zubereitet wird, müssen die Kontrahenten nur durch ihre Sinne herausfinden. 

Nachdem sie danach alleine die mutmaßlichen Spezialitäten eingekauft haben, müssen sie schließlich das vorgestellte Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs selbst zubereiten. Ein Rezept: Fehlanzeige. Wer hier bestehen will, muss eine Jury aus Stammgästen überzeugen. Wie nah die nachgekochte Speise geschmacklich an das Original herangekommen ist, erfahren die Duellanten allerdings erst nach ihrer Rückkehr.
 

Tim Mälzer und Vox verbindet eine lange und intensive Geschichte. Erstmals war er von 2003 bis 2007 mit seiner Koch-Show "Schmeckt nicht – gibt’s nicht" bei Vox zu sehen, die mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet und zweimal für den Deutschen Fernsehpreis nominiert wurde. Es folgten Auftritte bei "Die Kocharena" (2007) und ein Platz in der Jury der Vox-Show "Mein Restaurant". 

Nach einer längeren Pause kehrte der Hamburger Koch dann 2014 zum Sender zurück und ist dort seitdem mit "Kitchen Impossible" auf der ganzen Welt unterwegs. Mit Erfolg: Die Koch-Competition gewann bislang nicht nur zwei Mal den Deutschen Fernsehpreis, sondern war auch nominiert für die Goldene Kamera, die Rose d’Or und den Grimme-Preis. 2018 war Tim Mälzer außerdem zusammen mit Tim Raue als Juror in "Knife Fight Club" zu sehen.


 

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