Kleine Revolution - Allein auf das Oktoberfest - für 79 Euro

| Gastronomie Gastronomie

Kleine Revolution bei Oktoberfest-Reservierungen: In diesem Jahr können auch Besucher, die allein auf die Wiesn gehen, einen Platz im Festzelt buchen - ohne gleich einen ganzen Tisch reservieren zu müssen. Ab 79 Euro bietet München Tourismus in diesem Jahr eine Tischreservierung, Bier- und Essensmarken sowie den offiziellen Oktoberfest-Maßkrug. In vielen Zelten gibt es mit den Marken zwei Maß Bier und ein halbes Hendl.

Das Angebot richtet sich an «Einzelpersonen, die nicht in einer Gruppe unterwegs sind». Für die gibt es außerdem einen Gutschein für eine Führung über das Wiesn-Gelände. Eine solche Führung ist auch einzeln zu haben, wie die Stadt mitteilte: für 20 Euro wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.

Reservierungen in den großen Oktoberfestzelten sind heiß begehrt und entsprechend umkämpft. Normalerweise muss gleich ein ganzer Zehn-Personen-Tisch gebucht werden - inklusive Marken für Bier und Hendl, die im Voraus bezahlt werden müssen.

Weil diese Reservierungen oft weiterverkauft und von Drittanbietern zu horrenden Wucherpreisen auf Online-Plattformen angeboten werden, kam es bereits wiederholt zu Rechtsstreitigkeiten zwischen Wiesnwirten und Plattformbetreibern. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mehr als 50 Gastronomiebetriebe und Festzelte sind am 29. Juli 2026 in München mit den Qualitätssiegeln „Ausgezeichnete GenussKüche“, „Ausgezeichnete Bierkultur“ und „Ausgezeichnetes Festzelt“ geehrt worden. Eine Übersicht aller ausgezeichneten Betriebe finden Sie am Ende des Artikels.

Tchibo hat in Hamburg-Eimsbüttel einen Pop-up-Standort unter dem Namen „The Coffee Spot by Tchibo“ eröffnet. Mit dem neuen Kaffeebar-Konzept will das Unternehmen Erkenntnisse über die Akzeptanz eines eigenständigen Formats gewinnen.

Das Restaurant Süd im Zürcher Hauptbahnhof erhält einen neuen Betreiber. Nach anhaltenden Verlusten geben Valentin Diem und Nenad Mlinarevic den Betrieb an Candrian ab. Nach Angaben von Valentin Diem sei der Betrieb wirtschaftlich nicht tragfähig gewesen.

Zusje eröffnet am 31. Juli 2026 seinen zweiten deutschen Standort. Das niederländische Gastronomiekonzept zieht in das Düsseldorfer Andreas Quartier und erweitert damit seine Präsenz in Deutschland.

Marché baut das gastronomische Portfolio im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe weiter aus und eröffnet mit dem Bandipur einen neuen Standort mit asiatischem Speisenangebot.

Der neue britische Premierminister Andy Burnham setzt seine Agenda zur Senkung der Lebenshaltungskosten fort. Pubs, Clubs und Veranstaltungsorte für Live-Musik in England sollen von kommendem April an von einer 20-prozentigen Reduzierung der Gewerbesteuer profitieren.

Mit nur wenigen Jahren als Küchenchef wurde das Restaurant der Mühle Schluchsee unter der Leitung von Fabian Obergfell mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet. Seine kulinarische Inspiration findet er nach eigenen Worten nicht in Trends, sondern in Erinnerungen.

Darf die Stadt im Münchner Univiertel den Verkauf von Bier zum Mitnehmen verbieten, um Anwohner zu schützen? Dazu hat das Verwaltungsgericht München ein Urteil verkündet. Geklagt hatte ein Gastronom.

Wer früher an der Cafétheke ein paar Cent Trinkgeld in einen Becher warf, steht heute oft vor einem kleinen Bildschirm mit voreingestellten Prozentsätzen. Die Null-Prozent-Option, also kein Trinkgeld, ist dabei schwerer oder auch gar nicht zu finden, wie Verbraucherschützer kritisieren. 

Nach der Insolvenz der Kalle Halle GmbH wird die Food Hall im Berliner Kalle Neukölln von den dort ansässigen Gastronomen weitergeführt. Während der Eigentümer MREI auf Eigenverantwortung und neue Strukturen setzt, verweist der bisherige Betreiber auf die Kündigung des Mietvertrags und die schwierige Lage im Gastgewerbe.