„Kochen für Helden“ zieht Kreise

| Gastronomie Gastronomie

Max Strohe und Ilona Scholl vom Berliner Sternerestaurant tulus lotrek haben die Aktion „Kochen für Helden“ gestartet. Die Gastgeber aus Kreuzberg räumen ihre Lage und Kühlhäuser leer und kochen kostenfrei für Ärzte und Pfleger, für Supermarktangestellte und Feuerwehrmänner. Inzwischen beteiligen sich auch Lieferanten und prominente Gastronomen in anderen Städten. Eine Crowdfunding-Kampagne läuft.

 

„Wir kochen Essen für die, die den Laden in Zeiten der Krise zusammenhalten“, schreibt Strohe auf seiner Instragram-Seite. Und weiter: „Wenn Euch gerade auch die Kantine weggebrochen ist oder Ihr Euch aufgrund der vielen Schließungen dieser Tage nicht mehr bei der Arbeit versorgen könnt, meldet Euch bitte per Mail (mail@tuluslotrek.de) bei uns. Wir haben noch ein bisschen was zu verteilen (achso, das ganze kostet Euch übrigens nichts.)“

Köche aus Berlin, Hamburg, Wernigerode, Mainz  und Freiburg folgen seinem Vorbild und kochen ebenso für Menschen in Funktionsberufen. Inzwischen ist eine Internetseite freigeschaltet, die die teilnehmenden Restaurants auflistet. Promiente Unterstützung kommt aus Hamburg. Dort nimmt das Team von die Bullerei von Tim Mälzer an der Aktion teil, genau, wie das Horvath in der Hauptstadt.
 

Ebenso stellen Lieferanten und Großmärkte Ware zur Verfügung, mit denen dann gekocht wird. Rungis express war hier mit einer großen Spende der Vorreiter.
 

Das Team vom tulus lotrek hat zusätzlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um weitere Gelder für das Projekt zu sammeln. Am Dienstagmittag waren hier schon mehr also 15.000 Euro zusammengekommen.

Die teilnehmenden Restaurants

21 Gramm http://21gramm.berlin/

Baldon https://baldon.berlin/

Bellini https://bellini-freiburg.de/

BULLEREI https://bullerei.com/

CORDO Berlin https://cordo.berlin/

Die gute Botschaft https://dgb.hamburg/

Für Freunde Mainz https://fuerfreunde.net/

Haebel http://haebel.hamburg/

Restaurant Pietsch https://robin-pietsch.de/restaurant-pietsch/

Restaurant Zeitwerk https://robin-pietsch.de/zeitwerk/

Salt & Silver https://saltandsilver.net/

to the bone http://tothebone.bonita.berlin/

Tulus Lotrek https://tuluslotrek.de/


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.