Kochwettbewerb: Bewerbungsstart für S.Pellegrino Young Chef 2020 im Februar

| Gastronomie Gastronomie

Der „S.Pellegrino Young Chef 2020“ steht in den Startlöchern. Zum vierten Mal dreht sich ab Februar alles um die Suche nach dem „besten Nachwuchskoch der Welt“. Vom 4. Februar bis 30. April 2019 können sich junge Talente aus aller Welt mit ihrem „Signature Dish“ bewerben. Das Besondere bei dieser Ausgabe: Erstmals werden  internationale Vorentscheide ausgetragen und drei Sonderpreise vergeben.

Offizielle Wettbewerbssprache ist Englisch. Zusätzlich dürfen Bewerbungen aber auch auf Französisch, Italienisch, Spanisch und Mandarin eingereicht werden.  Bewerber müssen zwischen 18 und 30 Jahre alt sein. Außerdem sollten sie seit mindestens einem Jahr als „Chef de Cuisine“, „Chef de Partie“ oder „Souchef“ in  einem oder mehreren Restaurants/Catering-Unternehmen gearbeitet haben.

Bewerbung mit dem „Signature Dish“
Das Herzstück der Bewerbung ist ein „Signature Dish“. Ein Gericht, das der Teilnehmer selbst für den Wettbewerb kreiert hat und das eine klare Botschaft  transportiert. Zunächst gilt es damit, die ALMA (International School of Italian Cuisine), die weltweit führende Ausbildungsstätte für italienische Gourmetküche, zu  überzeugen. Wem das gelingt, der darf sich im nächsten Schritt beim regionalen Vorentscheid beweisen. Derjenige, der sich hier gegen seine Konkurrenz durchsetzt, zieht das Ticket zum großen Finale in Mailand. Dort heißt es dann: Alles oder nichts. Denn nur einer trägt am Ende den Titel des „S.Pellegrino Young Chef 2020“. Bewertet werden die Teilnehmer und ihre Kreationen in allen Wettbewerbsphasen nach den drei „Goldenen Regeln“: Technische Fertigkeiten, Kreativität, Persönliches Credo.
 

Erstmals internationale Vorentscheide
Die vierte Ausgabe des „S.Pellegrino Young Chef“ ist internationaler als je zuvor – und somit noch spannender. „Erstmals werden keine nationalen, sondern  internationale Vorentscheide ausgetragen“, erklärt Julia Nordhaus, Senior Brand Manager S.Pellegrino & Acqua Panna. „Die Internationalität, die unseren Nachwuchswettbewerb ausmacht, zieht sich so durch alle Wettbewerbsphasen.“

Nebeneffekt der internationaleren Ausrichtung: Statt der bisherigen 21 nationalen Vorentscheide werden zwölf regionale Vorentscheide ausgetragen. Je nach Standort  ihres Restaurants werden die Teilnehmer 50 Kernländern zugeordnet. Diese 50 Länder sind wiederum in zwölf Ländergruppen zusammengefasst. In diesen Regionen finden von Juni bis Dezember 2019 die Vorentscheide statt. Im Juni 2020 kochen die zwölf Gewinner der Ländergruppen dann im großen Finale in Mailand um den Titel des besten Nachwuchskoches der Welt.
Deutschland und Österreich bilden zusammen mit Ungarn und Polen die Region „Zentraleuropa“. Zehn Kandidaten werden im regionalen Vorentscheid dieser  Ländergruppe gegeneinander antreten. Die Veranstaltung hierfür findet im Herbst 2019 in Deutschland statt.

Mentoren ab dem Vorentscheid
„Junge Talente zu fördern, ist eine große Herzensangelegenheit von S.Pellegrino“, erklärt Julia Nordhaus. „Beim ‚S.Pellegrino Young Chef‘ bekommt deshalb jeder Kandidat, der am regionalen Vorentscheid seiner Ländergruppe teilnimmt, einen eigenen Mentor zur Seite gestellt.“ Gemeinsam mit dem Profi feilt der Teilnehmer an den Feinheiten seines „Signature Dishes“ und bereitet sich auf den nächsten Schritt im Wettbewerb vor. Die zwölf Kandidaten, die sich für das Grand Finale in Mailand qualifizieren, werden weiter von ihrem Mentor unterstützt – sowohl vor als auch während des Finales.

Sonderpreise für Diversität, Nachhaltigkeit und gemeinsames Genießen
Ebenfalls neu: Im großen Finale in Mailand werden neben dem Titel des „S.Pellegrino Young Chef 2019/2020“ drei Sonderpreise vergeben:

Acqua Panna Award: Wird von den Mentoren vergeben. Der Award zeichnet den Young Chef aus, der mit seinem Gericht die Schönheit und Diversität  verschiedener Kulturen zelebriert.
Fine Dining Lovers Community Award: Wird in einem Online-Voting von der Fine-Dining-Lovers-Community vergeben. Der Award zeichnet den Young Chef  aus, dessen Gericht die Botschaft, gemeinsam zu genießen, am besten verkörpert.

S.Pellegrino Sustainability Award: Wird von einer Person vergeben, die für Ethik und Nachhaltigkeit in der Gastronomie steht. Der Award zeichnet den Young Chef aus, dessen Gericht in Sachen Nachhaltigkeit das beste Ergebnis erzielt.

Die Sonderpreise werden in allen regionalen Vorentscheiden vergeben. Die lokalen Award- Gewinner reisen dann 2020 mit zum Grand Finale nach Mailand.
„Als langjährige Partner von Gastronomen weltweit glauben wir bei S.Pellegrino daran, dass die Gastronomie die Gesellschaft positiv verändern kann. Durch  Diversität, Nachhaltigkeit und das gemeinsame Genießen“, so Julia Nordhaus. „Mit unserem internationalen Wettbewerb und drei neuen Awards wollen wir das Talent von Nachwuchsköchen würdigen und gezielt fördern.“

Die einzelnen Wettbewerbsphasen auf einen Blick

Phase 1: 4. Februar bis 30. April 2019
Alle teilnahmeberechtigten Köche können sich auf www.sanpellegrino.com mit ihrem persönlichen „Signature Dish“ bewerben.

Phase 2: bis 7. Juni 2019
Das italienische Ausbildungszentrum ALMA trifft die weltweite Shortlist-Auswahl und gibt die 135 Teilnehmer der zwölf regionalen Vorentscheide bekannt.

Phase 3: 21. Juni bis 31. Dezember 2019
Die Vorentscheide finden in den zwölf Regionen statt. Hier kochen die Teilnehmer ihren „Signature Dish“. Die regionale Jury wählt den Kandidaten, der die Region im Mailänder Finale vertritt.

Phase 4: Juni 2020 
Grand Finale in Mailand. Die zwölf Finalisten kochen um den Titel des „S.Pellegrino Young Chef 2020“. Die internationale Jury entscheidet, wer mit seinem  „Signature Dish“ sowie seiner Botschaft überzeugt – und gewinnt.

Mehr Infos auf www.facebook.com/SanPellegrinoDE/ und unter #SPYoungChef.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.

In Köln trafen sich die besten Nachwuchstalente zum 16. Teamcup der Systemgastronomie. In einem simulierten Betriebsszenario kämpften 27 Teams um den Sieg und bewiesen Fachwissen von der Inventur bis zur Produktentwicklung.

Rund eine Woche nach dem Start eines Bürgerbegehrens für ihre Zulassung zum Oktoberfest, hat die Giesinger Brauerei mehr als 5.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Erzwingung eines Bürgerentscheids über die Zulassung.

«Redo» hat es mit seinen XXL-Restaurants zu lokaler Berühmtheit gebracht. Seit einiger Zeit startet der Gastronom als Influencer durch. Über einen Nimmermüden mit einem bescheidenen Traum.

Mit Tim Mälzer und Lukas Mraz bewirbt WienTourismus die kulinarische Vielfalt der österreichischen Hauptstadt. Die Kampagne ist Vorbote für das Themenjahr 2026 und rückt sowohl die klassische Wirtshauskultur als auch die Sterne-Gastronomie in den Fokus.

Sternekoch Alexander Herrmann startet im Wirsberger Bistro „Oma & Enkel“ das Projekt „Knallhart Oma“. Neun Großmütter aus Oberfranken bringen ihre Originalrezepte ohne gastronomische Veränderung auf die Speisekarte des Posthotels – den Auftakt macht Stockfisch aus dem Landkreis Hof.