Konsumausgaben: Immer mehr Geld für Reisen und Restaurants

| Gastronomie Gastronomie

Menschen in Nordrhein-Westfalen geben immer mehr Geld für Reisen und Restaurantbesuche aus. Das teilte das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag mit. Demnach haben private Haushalte im Jahr 2018 durchschnittlich 165 Euro monatlich und damit etwa 23 Prozent mehr für Besuche in Gaststätten und für Reisen ausgegeben als fünf Jahre zuvor, 2008 waren es noch 121 Euro pro Monat. In zehn Jahren liegt die Steigerungsrate damit bei mehr als 36 Prozent.

Insgesamt sind die Ausgaben für den privaten Konsum laut IT.NRW von 2008 bis 2018 um knapp 17 Prozent auf durchschnittlich 2 745 Euro pro Monat gestiegen. Mehr als ein Drittel (34,1 Prozent) der Ausgaben im Jahr 2018 entfielen dabei auf den Bereich Wohnen, es folgen Verkehr (13,8 Prozent) und Nahrungsmittel (13,5 Prozent). Reisen und Restaurants hatten 2018 einen Anteil an den Gesamtausgaben von 6 Prozent.

Der Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA, Guido Zöllick, führt das Wachstum bei den Gaststättenausgaben auch auf das gute Angebot und Preis-Leistungs-Verhältnis der heimischen Hotels und Restaurants zurück. Ein Sprecher des Deutschen Reiseverbandes sieht außerdem die aktuell niedrige Arbeitslosenquote als einen Grund für die Reiselust an.

Die vorgestellten Ergebnisse stammen aus der alle fünf Jahre stattfindenden Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS). Es handelt sich um eine freiwillige Haushaltserhebung, bei der 2018 rund 10 500 private Haushalte in NRW abgefragt wurden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.