Krispy Kreme: Milliardärsfamilie Reimann peilt Milliarden-Bewertung für Donut-Kette an

| Gastronomie Gastronomie

Die zum Firmenimperium der deutschen Milliardärsfamilie Reimann gehörende US-Donutkette Krispy Kreme hofft auf Einnahmen von mehr als 600 Millionen Dollar bei ihrem anstehenden Börsengang. Am oberen Ende der Preisspanne von bis zu 24 Dollar pro Aktie würde die Bewertung von Krispy Kreme in Richtung der Marke von vier Milliarden Dollar gehen, wie aus einem aktualisierten Börsenprospekam Dienstag hervorging. Die Anteilsscheine sollen an der Börse Nasdaq unter dem Kürzel «DNUT» notiert werden.

Die Reimann-Investmentholding JAB hatte Krispy Kreme 2016 für rund 1,35 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Die Kette verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr 1,3 Milliarden Donuts, setzt inzwischen aber auch stärker auf den Online-Handel. Die Familie will auch nach dem Börsengang eine klare Mehrheit von knapp 80 Prozent der Anteile behalten. Zur JAB-Holding gehören unter anderem auch die Gastronomie-Kette Pret A Manger und Panera Bread. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ravensburg zieht positive Bilanz von Modellprojekt Cluböffnung

Fast eineinhalb Jahre haben die Clubs wegen Corona geschlossen. Nur in Ravensburg dürfen junge Menschen seit Anfang Juli wieder gemeinsam tanzen. Zum Superspreader-Event ist das nicht geworden - im Gegenteil. Ob das Modell jetzt landesweit Schule macht?

Verwaltungsgerichtshof urteilt in Bayern: Schankwirtschaften dürfen öffnen

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Beschluss vom heutigen Tag die Schließung der Innenräume reiner Schankwirtschaften vorläufig außer Vollzug gesetzt und damit einem Eilantrag einer Wirtin aus Unterfranken stattgegeben. Bars und Kneipen dürfen öffnen. Ministerpräsident Söder gefällt das gar nicht.

Sodexo eröffnet Restaurant „M.TOWER“ und Kaffeebar „Horizon“ im Frankfurter Messeturm 

Sodexo hat am 1. Juli 2021 im Frankfurter Messeturm das Restaurant „M.TOWER“ und die Kaffeebar „Horizon“ eröffnet. Entstanden ist das individuellste Restaurantkonzept von Sodexo in Deutschland.

Talk- und Kochshow-Pionier Alfred Biolek verstorben

Er war der Talk- und Kochshow-Pionier, er war eine Marke mit drei Buchstaben: Bio. Am Ende seines Lebens konnte er zufrieden feststellen, dass Deutschland ein bisschen so geworden war wie er.

"Berlin Freedom Dinner" am 7. August auf dem ehemaligen Flughafen Tegel

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, veranstalten gemeinsam mit der Messe Berlin und visitBerlin am 7. August 2021 das "Berlin Freedom Dinner".

„Le Petit Chef“ im Grand Hyatt Berlin

Das Grand Hyatt Berlin präsentiert ab dem 4. August 2021 die Show „Le Petit Chef“. Der Abend verbindet Gourmetessen mit einer 3D-Projektion und einer fantasievollen Geschichte. In der Hauptrolle ist ein 58 mm kleiner Meisterkoch zu sehen.

20 Jahre Leaders Club: Drei Finalisten kämpfen um den Titel Award-Allstar

east, brenner und my Indigo heißen die Finalisten, die um den Titel Award-Allstar antreten, den der Leaders Club in diesem Jahr anlässlich seines runden Geburtstags verleiht. Damit kämpfen drei sehr unterschiedliche Kandidaten um den Titel, die dennoch einiges verbindet.

Gerstners Gedanken: Zeit für Veränderung

Die Berliner Hospitality-Agentin Eva Miriam Gerstner teilt ihre Gedanken: über Gastronomie und Gastfreundschaft, über Corona und wie eine neue Normalität aussehen könnte. Dieses Mal geht es um ein Gefühl, dass wohl viele zurzeit überkommt: Das soll jetzt die (alte) neue Normalität sein? Ein Plädoyer für Veränderung. 

Gauselmann-Gruppe übernimmt landeseigene West-Spiel-Spielbanken in NRW

Die vier landeseigenen nordrhein-westfälischen Spielbanken in Aachen, Bad Oeynhausen, Dortmund-Hohensyburg und Duisburg erhalten einen neuen Besitzer: den Glücksspielkonzern Gauselmann. Doch der ihr Verkauf umstritten. Der Kaufpreis bleibt ein Geheimnis.

Bedienungen müssen im Freien nicht automatisch Maske tragen

Bedienungen müssen im Freien nicht automatisch eine Maske tragen. Stattdessen kommt es auf das individuelle Hygienekonzept des Wirts und Einzelentscheidungen der Behörden vor Ort an, so der Bayerische Verwaltungsgerichtshof.