Lernendes Gebäude: Coffee Fellows Generalmieter im „cube berlin“

| Gastronomie Gastronomie

Am Berliner Hauptbahnhof entsteht derzeit ein spektakuläres Haus, dessen Gebäudeprozesse von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Jetzt haben die Macher vom „cube berlin“ einen Generalmietvertrag mit Coffee Fellows abgeschlossen. Ein moderner Gastro-Marktplatz soll entstehen, der für die Büromieter, aber auch für Gäste und Passanten des hochfrequentierten Washingtonplatzes geöffnet ist.

Sonja Bischoff, Leiterin CA Immo Berlin: „Coffee Fellows hat nicht nur sofort die einzigartige und unwiederbringliche Lagequalität des cube berlin erkannt, sondern auch unser Konzept für die Erdgeschossnutzung verstanden. Wir wollen die Urbanität der Stadt in das Gebäude hineinführen, denn heutige Mieter suchen Möglichkeiten des Austausches und alternative, informelle Arbeits- und Treffpunkte innerhalb ihrer Gebäude. Coffee Fellows hat uns mit ihrem an Street Food Markets in Kopenhagen oder London orientierten Konzept spontan begeistert.“ 
Dr. Stefan Tewes, Geschäftsführer von Coffee Fellows: „Dass wir den Zuschlag erhalten haben, freut uns besonders. Bei der Besetzung des Foodcourts setzen wir bewusst nicht auf alteingesessene Systemkonzepte. Vielmehr suchen wir nach innovativen, trendigen Foodlösungen, die dem lifestyleorientierten Kunden neue Impulse geben. Vom Kaffee auf dem Weg ins Büro bis zum Essen mit Freunden am Abend werden wir alles anbieten.“ 

Die Errichtung des von 3XN Architekten (Kopenhagen) entworfenen cube berlin startete Anfang 2017. Von außen wirkt das nach vier Seiten orientierte Gebäude vor dem Berliner Hauptbahnhof wie eine abstrakte moderne Skulptur. Die Doppelfassade verfügt über dynamische Einschnitte, die Freiraum zum Heraustreten schaffen – aber auch Verbindungen zur Nachbarschaft herstellen. Auf allen zehn Obergeschossen verläuft jeweils eine Terrasse über eine ganze Gebäudeseite, von Stockwerk zu Stockwerk wechselnd. Eine ebenfalls umlaufende Dachterrasse bietet Ausblicke über ganz Berlin. Das Bürogebäude verfügt über etwa 17.000 m² vermietbare Nutzfläche. Die Mietflächen sind flexibel ausbaubar und lassen alle modernen Büroformen zu. Nach einer Bauzeit von knapp drei Jahren wird der cube berlin Ende 2019 fertig gestellt sein.  

CA Immo realisiert den cube berlin als Smart Commercial Building. Ziel dabei ist auf der einen Seite die Bedürfnisse und Prozesse der Mieter und deren Mitarbeiter durch intelligente Technologien optimal zu unterstützen. Auf der anderen Seite sollen die Vernetzung aller technische Systeme in einer künstlichen Intelligenz (dem sogenannten „brain“) und der Einsatz von Sensoren den Betrieb des Gebäudes optimieren.  Für die Mieter kann die komplette „Bedienung“ des cube berlin über eine eigens in Zusammenarbeit mit dem Prop Tech Startup Thing-It entwickelte App erfolgen. Dazu gehören u. a. die Steuerung des Raumklimas, die Zugangskontrollen, aber auch alle Services wie eine Paketstation oder optionale Komponenten wie Raumbuchungen oder Hot Desking. 

Die WiredScore Zertifizierung in Platin attestiert dem cube berlin zudem höchste Standards in Sachen Konnektivität, digitale Infrastruktur und Zukunftssicherheit. Dieses Zertifikat hatte erst kürzlich ein weiteres Neubauprojekt von CA Immo, der Büro- und Hotelturm ONE in Frankfurt, erhalten. CA Immo entwickelt alle Neubauprojekte unter Beachtung höchster Konnektivitätsstandards. Aber auch Bestandsgebäude werden von CA Immo kontinuierlich modernisiert, so dass Mieter auch in diesen Gebäuden eine optimale, digitale Infrastruktur vorfinden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Münchner Oktoberfest ist bisher ausgesprochen gut besucht. Bis inklusive Mittwoch kamen 5,2 Millionen Besucher, wie aus anonymisierten Mobilfunkdaten hervorgeht. Das waren rund 700.000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das «Fogón Asado» in Buenos Aires steht in der jährlichen Tripadvisor-Rangliste ganz oben in der weltweiten Gunst der Restaurantbesucher. In dem Grilllokal wird Fleisch ähnlich wie Wein verkostet.

Der McChicken wird rund. McDonald’s Deutschland ergänzt sein Hähnchenangebot seit dem 30. September außerdem um zwei befristete McChicken-Varianten, einen weiteren McCrispy, McWings und zwei neue Boxen.

Taco Bell kündigt auf Instagram die Eröffnung seines ersten öffentlich zugänglichen Deutschland-Restaurants für den 3. Oktober in Köln an. Der ursprünglich für den 24. September vorgesehene Start war verschoben worden.

 

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.