Lidl steckt hinter Pop-up-Restaurant DASLUX42

| Gastronomie Gastronomie

Seit Ende November kochen Sternekoch Andreas Schweiger und seine Mannschaft im Pop-up-Restaurant DASLUX42 in der Münchner Müllerstraße. Nun wurde das Geheimnis gelüftet, wer für den Laden eigentlich verantwortlich ist: Lidl Deutschland. 

Alle Zutaten, die Schweiger für seine Gäste jeden Tag verarbeitet, stammen aus dem Hause des Discounters. Das Besondere daran: Es gibt keine festen Preise, jeder Gast zahlt, was ihm das Essen und der Abend wert ist. Alle Einnahmen werden an Münchener Charity-Organisationen gespendet. Beim Galadinner lüftete Andreas Schweiger das wohlbehütete Geheimnis gemeinsam mit Lidl-Vertretern und verkündete die Spendensumme der ersten Woche von rund 22.700 Euro, die an den Verein Power-Child geht.

„Lidl ist eine Marke, die immer wieder überrascht und neue Wege geht. Wir wollen mit DASLUX42 zeigen, dass man hervorragend mit Lidl-Produkten kochen sowie speisen kann und gleichzeitig unsere Frische- und Qualitätskompetenz unter Beweis stellen. Das sehr positive Feedback unserer Gäste bestätigt dies, das freut uns sehr", erklärt Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing Lidl Deutschland.

Bei allen Zutaten, die Andreas Schweiger für das Vier-Gänge-Menü verwendet, handelt es sich ausschließlich um Lidl-Produkte, hauptsächlich aus dem aktuell in den Lidl-Filialen erhältlichen Deluxe-Aktionssortiment. Darüber hinaus kommen weitere Eigenmarken und frische Zutaten wie Obst und Gemüse sowie verschiedene Weine aus den Lidl-Filialen zum Einsatz.

„Ich habe im Vorfeld der Zusammenarbeit alle verwendeten Lebensmittel ausgiebig getestet, um mich von der Qualität zu überzeugen. Hätte mich diese nicht überzeugt, wäre dieses spannende und herausfordernde Projekt mit Lidl auch nicht zustande gekommen", erklärt der Sternekoch. Das Restaurant war innerhalb weniger Tage restlos ausgebucht.

Alle Einnahmen des Restaurants gehen zu 100 Prozent an gemeinnützige Organisationen. Wie hoch diese sind, bestimmen die Gäste jeden Abend selbst: Unter dem Motto "Zahlen Sie, was es Ihnen wert ist!" überlässt Lidl den Gästen die Entscheidung, wie viel sie für ihr Vier-Gänge-Menü bezahlen möchten. In der ersten Woche kamen auf diese Weise 22.700 Euro zusammen, die Andreas Schweiger und Lidl-Vertreter beim Dinner an Dr. Christine Theiss, Schirmherrin des Vereins Power Child e.V. übergeben haben. "Ich bin froh, dass DASLUX42 und Lidl an mich herangetreten sind mit dieser Aktion - und natürlich freue ich mich noch mehr, dass dank der Gäste des Lokals so eine stattliche Summe unseren Projekten zugutekommen wird", erklärt Theiss.

DASLUX42 ist noch bis einschließlich 12. Dezember geöffnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.