Lieferando Awards 2025 in Hamburg verliehen

| Gastronomie Gastronomie

Lieferando hat im Rahmen der Internorga in Hamburg die Gewinner ihrer jährlichen Restaurant-Auszeichnungen bekannt gegeben. Als bestes Restaurant Deutschlands wurde dabei der Betrieb Infinity Sushi aus Hamburg geehrt. Die Auswahl der Preisträger erfolgte über ein kombiniertes Verfahren aus Jury-Nominierung und einer anschließenden zweiwöchigen Kundenabstimmung, an der sich laut Unternehmen zehntausende Nutzer beteiligten.

Regionale Schwerpunkte und neue Kategorien

Nach Angaben des Unternehmens wurden die Preise in insgesamt 16 nationalen und fünf lokalen Kategorien vergeben. Während der Hauptpreis in der Hansestadt verblieb, sicherte sich das Berliner Unternehmen Mr. Ice-Cream die Auszeichnung als bundesweit bestes Dessert-Restaurant. Erstmalig weitete der Plattformbetreiber das Award-System auf den Bereich des Lebensmittel- und Einzelhandels aus, um der wachsenden Bedeutung dieser Sparten Rechnung zu tragen. In diesem Segment wurde Feinkost Käfer aus München als bestes Lebensmittelgeschäft prämiert.

Die Erweiterung des Portfolios begründet der Geschäftsführer von Lieferando, Lennard Neubauer, mit der zunehmenden Vielfalt auf der Plattform. Laut Mitteilung erklärte Neubauer, dass im vergangenen Jahr viele neue Anbieter hinzugekommen seien, um Kunden online zu versorgen. Ziel der Awards sei es, die Kochkunst, Vielfalt und Kundenorientierung der Partnerbetriebe zu honorieren. Die Nominierten standen seit Januar fest und wurden zuvor anhand von Kriterien wie der durchschnittlichen Kundenbewertung, der Verfügbarkeitsrate und dem Bestellvolumen ausgewählt.
 

Ergebnisse der nationalen Gastronomie-Wertung

In den klassischen Gastronomie-Kategorien setzten sich spezialisierte Betriebe durch. Das beste italienische Essen liefert nach dem Publikumsvotum Gullo Cucina Italiana aus Nürnberg, während der Preis für das beste asiatische Restaurant an Hatoky Delivery nach Bochum ging. Im Bereich der veganen Küche wurde Chay Viet Vietnamese aus Dresden ausgezeichnet. Den Titel für das innovativste Gastronomie-Konzept erhielt der Lieferservice KOURO Delivery aus Hannover.

Bei den Systemgastronomien und Ketten teilten sich Anbieter von Pizza und Burgern die vorderen Plätze. Als beste internationale Restaurantkette ging Burgerme aus dem Voting hervor. Auf nationaler Ebene sicherte sich das Franchise-Unternehmen Call a Pizza den ersten Platz. Als bester Newcomer des Jahres wurde der Betrieb Bang Bang Original Philly Cheesesteak aus Essen identifiziert.

Auszeichnungen für Einzelhandel und lokale Favoriten

Der Einzelhandel wurde in vier spezifischen Kategorien gewürdigt. Neben dem Erfolg von Feinkost Käfer gewann die Kette Cinnamood den Preis als beste Lebensmittelkette. Im Bereich Non-Food siegte die Liza Blumen & Geschenke Boutique aus Chemnitz als bestes Einzelhandelsgeschäft, während Media Markt den ersten Platz unter den Einzelhandelsketten belegte. Diese Ergebnisse spiegeln die strategische Ausrichtung der Plattform wider, über die reine Essensauslieferung hinaus zu expandieren.

Auf lokaler Ebene wurden in zehn deutschen Großstädten separate Favoriten gekürt. In Berlin fiel die Wahl der Kunden auf das koreanische Restaurant Mmaah! als lokalen Gesamtsieger. Weitere Berliner Stadt-Preise gingen an Sushi Yana (Sushi), Habba Habba (Bowls) sowie Burgermeister (Burger). Die insgesamt 66 Preisträger erhielten neben physischen Trophäen auch Sachpreise in Form von Gutscheinen für Kunden, Guthaben für Partner-Webshops sowie eine temporäre Erhöhung der Sichtbarkeit auf der Bestellplattform.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.