Lieferdienst will wachsen: Delivery Hero besorgt sich gut eine Milliarde Euro

| Gastronomie Gastronomie

Der Online-Lieferdienst Delivery Hero beschafft sich mit der Ausgabe von Wandelanleihen mehr als eine Milliarde fürs Wachstum. Die erste Tranche über 750 Millionen Euro wird mit 1,0 Prozent verzinst, der Kupon der zweiten Tranche über 500 Millionen Euro beträgt 2,125 Prozent, wie der Dax-Konzern am späten Donnerstagabend mitteilte.

Das Unternehmen hatte die Emission kurz nach Börsenschluss angekündigt. Die Verzinsung liegt damit am oberen Ende der Vorstellung des Managements.

Die Wandelschuldverschreibungen haben Laufzeiten bis April 2026 beziehungsweise März 2029. Die Papiere sollen am oder um den 10. September herum begeben werden.

Das frische Geld will das Management «für allgemeine Unternehmenszwecke» verwenden sowie um - bei entsprechenden Gelegenheiten - in Wachstum zu investieren. Jüngst hatte das «Manager Magazin» berichtet, Delivery Hero stehe vor dem Einstieg beim Lieferdienst-Start-up Gorillas - für zunächst rund 200 Millionen Euro. Später sollen demnach weitere 200 bis 400 Millionen Euro investiert werden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.