Live-Wettbewerb „Koch des Jahres“ startet als Hybrid-Event auf der digitalen Intergastra

| Gastronomie Gastronomie

Das Live-Event „Koch des Jahres“ richtet in Kooperation mit der digitalen Intergastra den ersten hybriden Kochwettbewerb aus. Das erste Vorfinale des Wettkampfes wird somit vom 8.-10. März 2021 in der Messe Stuttgart stattfinden und per Livestream auf die Plattform der digitalen Intergastra übertragen. Acht Kochtalente bekommen nach Monaten des Stillstandes nun endlich die Chance sich zu beweisen. Neben dem Live-Wettbewerb wartet das Eventformat auch mit Workshops, Podiumsdiskussionen und Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch auf. 

Der Kochwettbewerb wird live in den Räumlichkeiten des Cateringunternehmens Aramark in der Landesmesse Stuttgart ausgetragen. Unter strengen Hygiene-und Sicherheitsvorkehrungen werden dort die acht Kandidatenteams ihre Wettbewerbsmenüs kochen, die anschließend von der Jury verköstigt werden. „In diesen Zeiten ist es wichtig, nicht in Schockstarre zu verfallen, sondern neue Wege zu gehen. Mit der digitalen Intergastra haben wir nun die perfekte Plattform, um „Koch des Jahres“ als Hybrid-Event zu realisieren. Gerade jetzt ist es wichtig, zusammenzuarbeiten, um neue Perspektiven zu schaffen und die Branche wieder zusammenzubringen“, sagt Veranstalterin Nuria Roig.  

Teilnehmer und Juroren bereits in den Startlöchern 

Die Teilnehmer für den Wettbewerb stehen bereits fest, denn im vergangenen Jahr wurden bereits zwei Bewerbungsverfahren für den Wettbewerb abgeschlossen. Eine Chance sich zu beweisen hatten die auserwählten Kandidaten bisher aber noch nicht, da die Vorfinale letztes Jahr aufgrund der Pandemie ausfallen mussten. Nun sollen in Stuttgart endlich die ersten acht Kandidatenteams die Chance haben im Wettkampf gegeneinander anzutreten. Zu den acht Talenten, die im März ihr Können demonstrieren werden, gehören unter anderem: Mario Aliberti (Küchenchef, IVY Restaurant, Karlsruhe), Francesco D’Agostino (Küchenchef, Restaurant Gioias, Rheinau), Niels Möller (Küchenchef, Restaurant Merkles, Endingen), Hermann Retzer (Küchenchef, Metzgerei und Catering Retzer, Straubing), Fabio Toffolon (Küchenchef, zum äusseren Stand, Bern), Franz-Josef Unterlechner (Küchenchef, Atlantik Fisch, München) und Jendrik Wollesen (Küchenchef, Belvoirpark Hotelfachschule, Zürich).

Bewertet werden Ihre Leistungen von Tristan Brandt (Pino’s Bar, Heidelberg), Anton Geschwendtner (Olivo, Stuttgart), Benjamin März (Restaurant Maerz, Bietigheim-Bissingen) und Christian Sturm-Willms (Yunico, Bonn). Auch Jurypräsident Dieter Müller wird live dabei sein, um abermals eine neue Riege aufstrebender Kochtalente auf ihrem Weg zu begleiten. Nur den zwei Besten wird es gelingen sich ins Finale zu kochen das am 11. Oktober 2021 auf der Anuga in Köln stattfinden wird.  

Auch als Hybrid-Event will „Koch des Jahres“  nicht nur mit Live-Cooking, sondern auch mit einem Rahmenprogramm, Workshops und vor allen Dingen mit vielen Möglichkeiten zum Netzwerken und Austausch überzeugen. Auch ein digitales Get-Together mit allerlei Überraschungen soll die Gäste erwarten. „Dadurch kann und sollen Live-Events natürlich nicht ersetzt  werden, aber man kann ein Event wie “Koch des Jahres”  neu denken und Dinge realisieren, die ortsgebunden gar nicht möglich wären” sagt Veranstalterin Nuria Roig. Die Basis bietet die vom Veranstaltungspartner FLEET Events GmbH konzipierte digitale Event-Plattform „xircus“.

„Wir freuen uns, hiermit unser digitales Know-How einzubringen, damit solche hochkarätigen Events wie „Koch des Jahres“ auch digital auf eine herausragende Live-Performance vertrauen können“ sagt Dietmar Eiden, Mitglied der Geschäftsleitung bei FLEET Events. Auch Intergastra-Projektleiter Markus Tischberger sieht großes Potenzial in dem Hybrid-Event: “Wir sind überzeugt, im digitalen Raum ein gemeinsames Erlebnis mit vielfältigen Möglichkeiten für die Besucher zu schaffen und trotz räumlicher Trennung Nähe herzustellen.“ 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.

Im Leipziger Hauptbahnhof eröffnet am 16. September Robyn’s mit einer automatisierten Küche. Nach der Bestellung am Terminal übernimmt ein Robotiksystem zentrale Schritte der Zubereitung und kocht die Gerichte vor Ort.

Big Squadra eröffnet ihren dritten Standort in Berlin im historischen Kranzler Eck am Kurfürstendamm. Im November startet das neue Lokal unter dem Namen Circolo Popolare in der bekannten Rotunde des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.

Vom 19. September bis 4. Oktober 2026 findet in München das Oktoberfest statt. Auswertungen von Amadeus Travel Intelligence dokumentieren dabei signifikante Verschiebungen bei den internationalen Herkunftsmärkten und dem Buchungsverhalten der Flugreisenden.