Lukas Spendler: Wiesn-Wirt im Löwenbräuzelt mit 23 Jahren?

| Gastronomie Gastronomie

Seit dem selbstgewählten Aus von Wiggerl Hagn fragt sich München, wer in diesem Jahr das Löwenbräuzelt auf dem Oktoberfest übernimmt. Wie nun die Abendzeitung berichtet, favorisiert Oberbürgermeister Dieter Reiter die familiäre Lösung mit Hagns Tochter Steffi Spendler und ihrem Sohn Lukas. Auf der Webseite des Zelts sei der Generationswechsel schon vollzogen: 

„Die Familie von Steffi Spendler und ihrem Sohn Lukas ist bereits seit 60 Jahren auf dem Oktoberfest vertreten (…) 2019 erfolgt erneut ein Generationswechsel. Lukas Spendler, ausgebildeter Koch, Kellner und Sommelier steigt in die Geschäftsleitung des Familienunternehmens mit ein.“

Laut AZ bedeute das im Klartext, dass Lukas Spendler neuer Wiesn-Wirt sei. Und das mit nur 23 Jahren. Fällt die Stadt in der nächsten Woche eine Entscheidung zugunsten Spendler, wäre der Münchner allerdings nicht der bis dahin jüngste Wiesn-Wirt. Sein Großvater kam schon mit 16 auf das Fest und übernahm die Verantwortung für ein großes Zelt bereits mit 21 Jahren.

Mitte März hatte Spendler bereits für einige Schlagzeilen gesorgt, als er sich den dritten Platz beim „Nachwuchssommelier des Jahres“ auf der ProWein schnappte (Tageskarte berichtete). Der Wettbewerb wird jährlich ausgeschrieben vom Magazin Meiningers Sommelier und der Sommelier-Union Deutschland. Lukas Spendler kann daneben auf eine profunde gastronomische und betriebswirtschaftliche Ausbildung verweisen. Der junge Unternehmer schloss sämtliche Stationen mit Bestnoten ab. Daneben verdiente sich Spendler in den letzten Jahren als erfolgreicher Reise-Blogger.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.