Mannheim sucht Bürgermeister für Clubs und Bars

| Gastronomie Gastronomie

Die Stadt Mannheim sucht einen weiteren Bürgermeister. Deutschlands erster „Night Mayor“ soll „Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung, den lokalen Club- und Barbetreibern und den feiernden Menschen“ sein, heißt es in der Ausschreibung. Städte wie Amsterdam, New York und London setzen schon länger auf so einen Vermittler.

Der Bürgermeister für Nachtleben soll die Club- und Bars-Szene Mannheims stärken und Ansprechpartners für die Belange von Barbetreibern, Clubs, Veranstaltern, Besuchern sowie Anwohnern sein. Darüber hinaus soll der „Night Mayor“ die Nachtkultur-Szene der Stadt regional, national und auch international repräsentieren und für die Weiterentwicklung eines funktionierenden Netzwerks aus Club- und Barbetreibern, Interessenverbänden und städtischen Einrichtungen verantwortlich sein.

Laut Stuttgarter Zeitung seien ersten Bewerbungen inzwischen eingegangen, und  altgediente Rathausmitarbeiter würden angesichts des Stellenprofils mit regem Andrang rechnen. Der Night-Manager soll einen Honorarvertrag erhalten, 50 Stunden im Monat, bekommt einen Co-Working-Arbeitsplatz mit Büromaterial sowie ein Dienstrechner und ein Dienst-Handy.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.