Maschseefest in Hannover - Mehr als eine Million Gäste zur Halbzeit

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Das Maschseefest 2026 bleibt auf Erfolgskurs: Nach den ersten zehn Veranstaltungstagen zieht die Hannover Veranstaltungs GmbH eine positive Zwischenbilanz. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen an mehreren Tagen kamen bislang rund 1.040.000 Besucherinnen und Besucher an den Maschsee. Der besucherstärkste Tag war der erste Samstag mit rund 230.000 Gästen.

Nach dem Auftakt und überwiegend sommerlichem Wetter sorgten am Sonntag und Montag leichter Regen sowie am Donnerstag eine amtliche Unwetterwarnung für Einschränkungen. Aus Sicherheitsgründen öffnete das Maschseefest am Donnerstag, 30. Juli erst um 18.30 Uhr. Zwei Bühnen blieben geschlossen, weitere Programmpunkte mussten kurzfristig angepasst werden.

"Mit mehr als einer Million Gästen nach zehn Tagen sind wir sehr zufrieden. Natürlich hat das Wetter einen enormen Einfluss auf die Besucherzahlen. Besonders der Donnerstag mit der Unwetterwarnung stellt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Die Sicherheit unserer Gäste hat jedoch oberste Priorität, daher war die Entscheidung, das Fest später zu öffnen, richtig. Jetzt freuen wir uns auf die verbleibenden Festtage und hoffen auf viele sommerliche Stunden am See", sagt André Lawiszus, HVG-Geschäftsführer.

Gastronomen ziehen überwiegend eine positive Zwischenbilanz

Demir Cesar vom Musikpark an der Maschseequelle (Westufer) berichtet: "Wir sind dieses Jahr erneut positiv überrascht, wie viele Menschen uns an der Maschseequelle besuchen kommen. Die Stimmung ist hervorragend und wir können nur eine positive Zwischenbilanz ziehen. Zwar mussten wir wetterbedingt ein Table-Quiz absagen, aber die Community ist flexibel und wir haben direkt nächste Woche einen Ausweichtermin gefunden. Die schattigen Plätze durch die umliegenden Bäume sind an den heißen Tagen unser Bonus."

Auch am Südufer fällt die Bilanz positiv aus. Irish Folk-Betreiberin Annalena Kolberg freut darüber, bislang mehr Gäste als im vergangenen Jahr zu verzeichnen und spekuliert, dass möglicherweise die Finals dazu beigetragen haben, dass neue Gäste das Südufer für sich entdeckt haben. "Viele schätzen hier die etwas ruhigere Atmosphäre mit irischer Musik und gutem Essen. Lediglich der zweite Donnerstag war wegen der Unwetterwarnung sehr ärgerlich, weil wir mehrere größere Reservierungen absagen mussten."

Ähnlich bewertet Philip Lutz von der Weinbar Gegenüber am Nordufer die bisherige Entwicklung: "Bislang sind wir insgesamt sehr zufrieden. Die wetterbedingten Einschränkungen am ersten Sonntag und Montag waren zwar schade, allerdings zählen diese Tage ohnehin nicht zu den besucherstärksten des Maschseefests. Am Donnerstag mussten wir aufgrund der Unwetterwarnung und damit verbundenen späteren Öffnungszeit rund 300 Reservierungen absagen - das hat uns einiges an Nerven und Umsatz gekostet. Gleichzeitig haben wir großes Verständnis dafür, dass die Sicherheit Priorität hat. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen und blicken optimistisch auf die verbleibenden Festtage."

Vom Ostufer kommen ebenfalls erfreuliche Rückmeldungen. "Das erste Wochenende und der sommerlich warme Mittwoch waren sehr gut besucht. Wenn Wetter und Rahmenbedingungen mitspielen, sind wir sehr zufrieden. Aus gastronomischer Sicht haben uns die Finals an den ersten vier Maschseefest-Tagen weniger zusätzliche Gäste gebracht. Aber für die Stimmung am See und für Hannover insgesamt waren sie ein großer Gewinn", sagt Sascha Casado vom Ohana Beach.


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