McDonald´s testet Reaktionen auf Androiden

| Gastronomie Gastronomie

McDonald's rüstet seine Restaurants bundesweit nach dem Konzept Restaurant der Zukunft um. Dazu gehören auch neue digitale Bestellmöglichkeiten. Aber welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang zukünftig noch der Mensch? Das hat sich McDonald's Deutschland gefragt und ein kleines Experiment gewagt.

Die Digitalisierung ist ein wichtiges Element beim deutschlandweiten Umbau der McDonald's Restaurants. Dabei wird unter anderem die klassische Bestellung am Counter bei einem Mitarbeiter durch die Bestellmöglichkeit am digitalen Terminal erweitert. Braucht es also zukünftig den menschlichen Mitarbeiter nicht mehr? McDonald's hat diese Frage zum Anlass genommen und ein Experiment mit Augenzwinkern gewagt. Könnte ein Androide die menschliche Komponente im immer wichtiger werdenden Servicebereich komplett ersetzen? Service ist schließlich ein Schlüssel im Konzept Restaurant der Zukunft.

Andi, der Gastronomie-Androide

McDonald's zeigt in einem Video die echten Reaktionen von Menschen im Restaurant, eingefangen mit versteckten Kameras. Der Roboter ist natürlich ein menschlicher Schauspieler, der in die Rolle des Androiden Andi geschlüpft ist und den Gästen einige Geduld und Nerven abverlangte. Die Botschaft wird spätestens am Ende deutlich: Digitale Innovationen gehören genauso zu dem Konzept eines modernen McDonald's wie Empathie, soziales Verhalten und Menschlichkeit im Service. Genau deshalb braucht das Unternehmen – trotz all der Technik - auch in Zukunft viele „menschliche" Mitarbeiter. Konsequenterweise findet sich deshalb auch am Ende des Clips die Aufforderung zur Bewerbung.
 

Hintergrund: Restaurant der Zukunft

Aktuell sind bundesweit bereits über 750 McDonald's Restaurants nach dem Konzept Restaurant der Zukunft umgebaut. Bis Ende 2019 wird die Mehrzahl der Restaurants in Deutschland umgerüstet sein. Zu dem Konzept gehören neben den digitalen Bestellterminals, der Möglichkeit zur Individualisierung der Produkte und dem neuen Tischservice auch ein überarbeitetes Küchen- und Bestellsystem, was die Zubereitung direkt nach Aufgabe der Bestellung ermöglicht.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.