McDonald's verlässt Belarus

| Gastronomie Gastronomie

Im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine hatte sich McDonald's vom russischen Markt verabschiedet. Neuer Eigentümer der 850 Filialen im Land wurde Alexander Govor. Der Oligarch hatte als Lizenznehmer bereits zuvor 25 Restaurants betrieben. Reich wurde Govor laut Forbes allerdings mit dem Kohlegeschäft. 

Nun übernimmt Govor auch die McDonald's-Filialen im benachbarten Belarus. Machthaber Lukaschenko zeigte sich erfreut über den Abgang des US-Unternehmens: "Gott sei Dank, dass sie gehen", sagte er Berichten zufolge bei einem Treffen mit Beschäftigten aus der Landwirtschaft. Auch sie könnten Brötchen in zwei Hälften schneiden und ein Stück Fleisch, Fritten und Salat reinlegen, so Lukaschenko.

Dass es beim Betrieb der Filialen nicht nur um das Aufschneiden von Brötchen geht, merkte Alexander Govor nach der Übernahme jedoch schnell. Russische Kunden mussten zunächst auf Pommes und Kartoffelecken verzichten. Da die Kette aufgrund der Sanktionen keine Kartoffelprodukte importieren darf, musste das Unternehmen auf heimische Produktion setzen. Doch in Russland gab es im Sommer nicht genügend Kartoffeln.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.