McKinsey: Automatisierung und KI verändern Restaurants grundlegend

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Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

McKinsey beschreibt technologische Veränderungen im Restaurantbetrieb der Zukunft

Laut der im März 2026 veröffentlichten Analyse „A taste of what’s next: Perspectives on the future of restaurants“ könnten Gäste Restaurants künftig auf neue Weise erleben. Empfehlungen für Restaurants könnten demnach vermehrt über KI-gestützte Plattformen erfolgen, während Servicemitarbeiter durch robotische Systeme unterstützt werden.

Zudem könnten Technologien zur automatisierten Rezeptentwicklung eingesetzt werden. Einer der Autoren, John Moran, wird in der Analyse mit den Worten zitiert: „We’re going to see more culinary innovation in the next ten years than we have in the past ten, 20, or even 50 years.“

Studie nennt Personalisierung und Datennutzung als zentrale Entwicklungstreiber

Nach Angaben von McKinsey könnten Restaurants künftig verstärkt auf personalisierte Angebote und datengestützte Interaktionen setzen. So könnten Systeme Informationen über Vorlieben, Stimmung oder Gesundheitsziele der Gäste berücksichtigen.

Katharine Mattox wird in der Analyse mit der Aussage zitiert, dass sich die Branche „in zwei Geschwindigkeiten“ entwickeln könnte: Ein Teil der Anbieter setze stärker auf digitale und automatisierte Erlebnisse, während andere bewusst auf alternative Konzepte setzen.

Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass viele Betriebe bislang nur begrenzt über Kundendaten verfügen, etwa weil weiterhin Barzahlungen genutzt werden. Dies könnte sich laut Analyse mit zunehmender Digitalisierung verändern.

Automatisierung und Robotik verändern laut Analyse Abläufe in Küche und Service

Die Studie beschreibt zudem mögliche Veränderungen in der Produktion von Speisen. Demnach könnten Roboter verstärkt Aufgaben in der Küche übernehmen, etwa bei der Zubereitung oder beim Transport von Speisen.

Xin Huang verweist darauf, dass entsprechende Technologien bereits in einzelnen Betrieben eingesetzt werden. Gleichzeitig wird in der Analyse darauf hingewiesen, dass die Qualität der Ergebnisse derzeit noch nicht durchgängig mit der Arbeit von Köchen vergleichbar sei.

Darüber hinaus nennt McKinsey Anwendungen wie 3D-Druck für Lebensmittelbestandteile sowie eine stärkere Digitalisierung der Lieferketten, um Herkunft und Qualität von Produkten besser nachvollziehen zu können.

Analyse sieht Veränderungen bei Arbeitsmodellen und Personalstrukturen

Nach Angaben von McKinsey könnten sich auch die Arbeitsbedingungen in Restaurants verändern. Tätigkeiten ohne direkten Gästekontakt, etwa Vorbereitungsschritte in der Küche, könnten zunehmend automatisiert werden.

Gleichzeitig könnten Mitarbeiter verstärkt Aufgaben übernehmen, die mit direktem Kontakt zu Gästen verbunden sind. Alex Rodriguez wird dazu mit der Aussage zitiert, dass sich Beschäftigte stärker auf „connecting emotionally“ und Gastfreundschaft konzentrieren könnten.

Die Analyse nennt zudem Daten und Arbeitskosten als zentrale Herausforderungen für die Branche.

McKinsey beschreibt zunehmende Entkopplung klassischer Restaurantfunktionen

Ein weiterer Punkt der Analyse ist die sogenannte „Entbündelung“ von Restaurantleistungen. Dabei könnten einzelne Bestandteile wie Bestellung, Bezahlung oder Konsum räumlich und organisatorisch voneinander getrennt werden.

Als Beispiele nennt McKinsey unter anderem digitale Bestellungen, Liefermodelle oder sogenannte „Dark Kitchens“ ohne Gastraum. Zudem wird auf neue Logistikansätze wie Lieferungen per Drohne verwiesen, die in einzelnen Regionen bereits getestet werden.

Die Analyse beschreibt außerdem, dass Standortentscheidungen künftig stärker auf digitalen Bestelldaten basieren könnten.


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