Mehr als zwei Millionen Wasen-Besucher zur Halbzeit

| Gastronomie Gastronomie

Noch ist der Cannstatter Wasen in vollem Gange - doch zur Halbzeit ziehen die Veranstalter schon eine positive Bilanz. «Bislang sind wir sehr zufrieden, obwohl das Wetter nicht immer mitgespielt hat», so Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Demnach kamen schon über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher. Das Fest sei auch an Tagen gut besucht gewesen, an denen das Wetter nicht so schön gewesen sei, so Kroll.

Erwartet werden über vier Millionen Besucher 

Bis zum 13. Oktober wird auf dem Festgelände am Neckar-Ufer noch gefeiert, geschunkelt, gesungen und getrunken. Das Volksfest im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt ist - nach dem Münchner Oktoberfest - das zweitgrößte der Welt. Rund 300 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute hoffen auf gute Geschäfte. Erwartet werden beim 177. Cannstatter Volksfest mehr als vier Millionen Besucher. Ob es mehr werden oder weniger, hängt auch stark vom Wetter ab. Im vergangenen Jahr waren offiziell 4,3 Millionen Menschen gezählt worden.

Sicherheit wird groß geschrieben 

Nach den jüngsten mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlägen in Solingen und München sowie Messerangriffen auf dem Frühlingsfest und in der EM-Fanzone auf dem Stuttgarter Schlossplatz steht in diesem Jahr besonders die Sicherheit der Volksfestbesucher im Fokus. Laut Innenministerium sorgen knapp 2.400 Polizistinnen und Polizisten für Sicherheit. Wie in den vergangenen Jahren sind Taschenkontrollen am Eingang geplant. Zudem setzt die Polizei auf Videoüberwachung. 

Schutz vor Belästigungen

Mit der «Wasenboje», einem Container auf dem Festgelände, soll es wie im vergangenen Jahr zudem eine Anlaufstelle insbesondere für Mädchen und Frauen geben, die Hilfe benötigen, weil sie etwa belästigt wurden, die eigene Gruppe verloren oder zu viel getrunken haben. Das «Wasenboje»-Team ruft auch ein Taxi für eine sichere Heimfahrt oder begleitet Frauen und Mädchen zur Polizei.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Frische Spargelgerichte, vegane Highlights und alkoholfreie Drinks: Hessens Außengastronomie will mit neuen Trends in die Freiluftsaison starten. Doch höhere Kosten und Konsumzurückhaltung setzen die Betriebe unter Druck.

Taco Bell plant laut Medienberichten einen neuen Markteintritt in Deutschland. Neben ersten Standorten werden auch Details zur Franchise-Struktur und zu beteiligten Partnern bekannt.

Der Durchschnittspreis für einen halben Liter Bier ist einer Datenanalyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zufolge in größeren baden-württembergischen Städten spürbar gestiegen – von 3,86 Euro zu Beginn des Sommers 2025 auf zuletzt 4,88 Euro.

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Yannick Alléno übernimmt mit insgesamt 18 Michelin-Sternen die weltweite Spitzenposition unter den aktiven Köchen. Der entscheidende Zuwachs resultiert aus der aktuellen Bewertung des Restaurants Monsieur Dior sowie neuen Sternen in Monaco.

Einen Wein aus dem Geburtsjahr des Nachwuchses bis zu dessen Hochzeit optimal lagern. Aus diesem Bedürfnis ist die Winebank zwar entstanden. Das Franchiseunternehmen hat jedoch einen anderen Fokus.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.