Mehr No-Shows in Restaurants in Mecklenburg-Vorpommern

| Gastronomie Gastronomie

Auch in Mecklenburg-Vorpommern kommt es immer häufiger zu geplatzten Reservierungen in Restaurants. Dieses Phänomen sei auch bei ihnen immer stärker zu beobachten, erklärte der dortige Dehoga-Präsident Lars Schwarz nun der Ostsee-Zeitung. Besonders betroffen seien Restaurants in größeren Städten und die gehobene Gastronomie, die eine begrenzte Platzzahl hätte und oft ausgebucht sei. Diese führe besonders an nachfragestarken Tagen wie Weihnachten oder Neujahr zu hohen Kosten. Das Schlimme sei, dass die Leute sich nicht abmelden würden, so Schwarz. Schließlich hätten sie ja Wartelisten und das sei dann besonders ärgerlich. Nicht jedes Haus habe viel Laufkundschaft. 

Auch auf Usedom kommt es immer wieder zu geplatzten Reservierungen. Etwa zwei Mal die Woche ist das bei Alexander Birkholz in Heringsdorf der Fall. Keine Reservierungen mehr anzunehmen, sei für ihn laut OZ aber auch keine Lösung. Das könnten sie wegen ihrer Stammkundschaft nicht machen. Eine Lösung für das Problem könnten laut Verbraucherzentrale Formulare mit einem Hinweis auf Gebühren sein. Dann überlege es sich jeder drei Mal, ob er fernbleibe. Allerdings müsse der Wirt zivilrechtlich auch belegen können, dass er einen tatsächlichen Schaden oder Ausfall hatte. 

Derartige Strafgebühren sind in Mecklenburg-Vorpommern bislang nicht sehr verbreitet. Sie wollten auf das Problem aufmerksam machen, aber ohne die Gäste zu verärgern oder zu verprellen, so Lars Schwarz. Sie wären einfach über eine Mitteilung des Gasts froh, dass aus der Reservierung nichts werde. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.