Merkblatt für Gastronomen: Take-Away-Essen im eigenen Behälter holen

| Gastronomie Gastronomie

Restaurants haben im November zu: Sie dürfen, wegen der steigenden Corona-Fälle und dem damit verbundenen Beschränkungen, nur noch Essen außer Haus verkaufen.

Wer unnötigen Verpackungsmüll vermeiden will, kann sein eigenes Geschirr oder sein Transportbehältnis mitbringen, um die Speisen abzuholen. Allerdings müssen dabei einige zusätzliche Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden, informiert Sieglinde Stähle vom Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Kunde trägt Verantwortung

Kunden tragen die Verantwortung für die Sauberkeit, für das Material und die Eignung ihrer gewählten Behältnisse. Ist der Behälter des Kunden ungeeignet oder gibt etwa ungewünschte Stoffe ab, trage laut Stähle der Gastronom rechtlich keine Verantwortung dafür. Das gilt auch für Kaffee-to-go-Becher: Ist der Becher des Kunden etwa schmutzig, kann die Servicekraft das Befüllen verweigern.

Im Restaurant oder an der Theke müssen Mitarbeiter darauf achten, dass das Geschirr des Kunden nicht durch den ganzen Betrieb wandert, erklärt Stähle. Alles müsse an einer Stelle gehalten, befüllt und verschlossen werden, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

Zahlen und Fakten im Überblick

Was Gastronomen im Detail noch beachten müssen, hat der Lebensmittelverband in einem Merkblatt (PDF) zusammengefasst.

Übrigens: Die Menge an Verpackungsmüll wächst weiter. Neuster Höchststand bei Verpackungsabfällen in Deutschland liegt nach Angaben des Umweltbundesamtes bei 227,5 Kilo pro Kopf und Jahr. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.