Metro Preis für nachhaltige Gastronomie geht 2020 in die nächste Runde

| Gastronomie Gastronomie

Pünktlich zum heutigen Tag der nachhaltigen Gastronomie schreibt Metro Deutschland erneut den Award aus, der grüne Gastro-Initiativen ehrt. Der Metro Preis für nachhaltige Gastronomie wurde 2019 zum ersten Mal verliehen (Tageskarte berichtete). Auch dieses Jahr haben Gastronomen bundesweit die Möglichkeit, ihre nachhaltigen Initiativen vorzustellen – die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. August.

Eine Fachjury wählt die drei Finalisten, welche dann die Möglichkeit haben, ihre Konzepte online per Video zu präsentieren und sich einem Publikums-Voting zu stellen. Die Verkündung des Gewinners und die Preisübergabe finden im Rahmen des Kongresses zum 13. Deutschen Nachhaltigkeitstag am 3./4. Dezember in Düsseldorf statt.

Umwelt- und Klimaschutz wird immer wichtiger und die Nachfrage nach nachhaltigen Alternativen in verschiedenen Bereichen des Alltags immer lauter. Auch in der Gastronomie gibt es bereits viele Konzepte, die dort ansetzen – egal ob vegan oder Zero-Waste. Der Preis für nachhaltige Gastronomie stellt diese Initiativen in den Fokus. Ab dem 18. Juni können sich wieder Gastronomen aus ganz Deutschland mit ihren nachhaltigen und kreativen Konzepten für den Award bewerben.

Und so geht’s

Teilnehmen kann jede gastronomische Einrichtung, die in Deutschland liegt und aktiv betrieben wird. Die Bewerbung ist bis zum 31. August ausschließlich über das Online-Formular auf metro.de möglich. Eine Fachjury wählt unter den Einsendungen die drei Finalisten aus, die dann in einem eigenen Online-Pitch per Video die Nutzer der Metro Website von ihrem Konzept überzeugen können. Das Publikum hat anschließend durch ein Online-Voting die Möglichkeit, seinen Favoriten zu unterstützen. Die Punkte des Voting-Ergebnisses werden dann mit denen der Fach-Jury zusammengerechnet und der Sieger ermittelt.

Vorjahres-Gewinner mit in der Fach-Jury

Im vergangenen Jahr konnten sich die Inhaber von DingsDums Dumplings aus Berlin gegen die anderen Wettbewerbsteilnehmer durchsetzen. Ann-Kathrin Wohlrab und Mauritz Schröder überzeugten Fachjury und Publikum mit ihrem Konzept, Teigtaschen fast ausschließlich aus überschüssigen und geretteten Lebensmitteln herzustellen. In ihren Dumplings verarbeiten sie im Teig, in der Füllung oder in der Sauce einfach die Produkte, die bei ihren Lieferanten da sind – und sagen damit Lebensmittelverschwendung den Kampf an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Was kostet das Bier? Und wann lohnt sich ein Besuch?

Drei deutsche Gastronomie-Teams kämpfen Ende April in München um den Einzug in das Weltfinale der Copa Jerez. Der Wettbewerb für Sherry-Pairings findet im Rahmen des Halbfinales von Koch des Jahres statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.