Michel Guérard gestorben

| Gastronomie Gastronomie

Der berühmte französische Sternekoch Michel Guérard ist tot. Er starb im Alter von 91 Jahren in der Nacht auf Montag, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf sein Umfeld berichtete.

Guérard gilt als einer der Vorreiter der Nouvelle Cuisine, einer Bewegung, die zu Beginn der 1970er Jahre die französische Küche zu erneuern suchte und leichte Kost statt Überfluss auf die Teller brachte. Auch die Diätküche, der sich Guérard ab Mitte der 1970er widmete, brachte er voran. Heute steht eine Kochfachschule für gesundes Essen in seinem Namen.

Guérard wurde am 27. März 1933 in einem kleinen Örtchen etwa 60 Kilometer von Paris als Sohn eines Metzgers geboren. 1950 begann er eine Lehre zum Feinbäcker. Nur wenige Jahre später, im Alter von gerade einmal 25 Jahren, wurde er zum besten Feinbäcker Frankreichs gekrönt.

Nachdem Guérard angesagte Pariser Etablissements mit seinen Kreationen versorgt hatte, gründete er 1965 sein Restaurant Pot-au-feu unweit von Paris. Später zog es ihn in den Südwesten des Landes. Sein dortiges Restaurant Les Prés d’Eugénie ist seit 1977 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.

Das Gastronomieunternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und übernimmt mehrere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Kapital plant das Unternehmen eine weitere Expansion.