Migros Ostschweiz übergibt 12 Chickeria-Restaurants an neuen Eigentümer

| Gastronomie Gastronomie

Die Migros Ostschweiz übergibt 12 ihrer 15 Chickeria-Restaurants in neue Hände. Die BKTL-Gruppe, ein Schweizer Unternehmen und Franchise-Nehmerin von Burger King, übernimmt die Filialen und wird alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigen.

Bereits im Sommer 2019 hatte die Migros Ostschweiz kommuniziert, sich künftig verstärkt auf das Kerngeschäft mit Supermarkt, Fachmarkt, Migros-Gastronomie und Klubschulen zu konzentrieren und für Chickeria einen neuen Eigentümer zu suchen. Ein grosser Teil des Verkaufsprozesses für die Restaurants konnte nun abgeschlossen werden: Die BKTL-Gruppe, ein Schweizer Unternehmen und Franchise-Nehmerin von Burger King, übernimmt per 1. April 2020 12 der insgesamt 15 Chickeria-Filialen.

Die neue Eigentümerin wird die Restaurants vorerst als Chickerias weiterbetreiben und schrittweise in Filialen von Burger King und Popeyes umwandeln. Alle Mitarbeitenden der 12 Standorte werden von der BKTL-Gruppe weiterbeschäftigt. "Wir freuen uns sehr, unser aktuelles Portfolio von elf Burger King Restaurants zu erweitern und den beliebten Whopper weiteren Gästen zugänglich zu machen", sagt Nils Engel, Besitzer der BKTL-Gruppe und ergänzt: "Gleichzeitig werden wir mit der Ankunft der Marke Popeyes in der Schweiz auch einen Meilenstein setzen."

Drei Standorte weiterhin im Verkaufsprozess

Für die Standorte Winterthur Obertor, St. Gallen Bahnhof und Zürich Langstrasse werden weiterhin Käufer gesucht. Bis zum Zeitpunkt des Verkaufs betreibt die Migros Ostschweiz diese Chickeria-Restaurants weiter. "Es ist uns sehr wichtig, auch für die Mitarbeitenden dieser drei Standorte eine gute Lösung zu finden", betont Peter Diethelm, Geschäftsleiter der Migros Ostschweiz.

Folgende 12 Standorte gehen an die BKTL-Gruppe:

  • Amriswil Aachthal
  • Buchs SG
  • Chur Masans
  • Hinwil
  • Kreuzlingen
  • Pfäffikon
  • Pfungen
  • St. Gallen Bohl
  • Thal
  • Wangs
  • Winterthur Untertor
  • Zürich Oerlikon

Über die BKTL-Gruppe

Die BKTL-Gruppe wurde 2014 gegründet mit der Absicht, Franchise-Nehmer von Burger King zu werden. Heute betreibt die Gruppe elf Restaurants mit mehr als 300 Mitarbeitenden und ist damit die größte Franchise-Nehmerin von Burger King in der Schweiz. Burger King, gegründet 1954, ist heute die zweitgrösste Fast-Food-Hamburger-Kette der Welt. Fast 100 Prozent der über 18.200 Restaurants weltweit werden von eigenständigen, teilweise langjährigen Franchise-Nehmern geführt. Popeyes hat seinen Ursprung in New Orleans und blickt auf eine mehr als 45-jährige Tradition zurück. Mit über 3.100 Restaurants gehört Popeyes weltweit zu den grössten Chicken-Schnellimbiss-Ketten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wiedereröffnung des Fritz & Felix am 10. Juni

Fritz & Felix im Brenners Park Hotel & Spa öffnet am 10. Juni wieder seine Türen. Das neu aufgestellte Team hat die vergangenen Wochen genutzt, um die neuen Vorgaben umzusetzen. So stehen die Tische nun mindestens zwei Metern voneinander entfernt und alle Gerichte werden à la carte serviert.

Über 40 Prozent der F&B-Fachkräfte denken darüber nach, das Gastgewerbe zu verlassen

Kaum eine Branche ist derart stark von Corona-Maßnahmen betroffen wie Gastronomie und Hotellerie. Für zahlreiche Mitarbeiter hat die unsichere Situation nun eine mögliche berufliche Umorientierung zur Folge. Laut einer Studie überlegen 41 Prozent der Fachkräfte, in einen anderen Wirtschaftszweig zu wechseln.

Anzeige

Gemeinsam gegen Covid-19

Unilever Food Solutions bietet Produkte und Services für Profi-Köche und die professionelle Küche. Passend dazu gibt es auf einer Webseite nützliche Informationen zu Lebensmittelsicherheit und Hygiene, Ernährung, Wirtschaftlichkeit sowie Lieferservice und Abholung mit den passenden Rezepten.

Vapiano-Fahrplan noch unklar – Aktie stürzt zeitweilig ab

Nach dem Verkauf von 30 Vapiano-Restaurants ist die unmittelbare Zukunft der Betriebe und Mitarbeiter weiter offen. Es sei unklar, wann die Restaurants wieder öffnen könnten, sagte eine Sprecherin des Gastronomen-Konsortiums. Die Aktie des Unternehmens brach gestern zeitweilig zweistellig ein.

Bayerische Wirtshäuser: Rentable Geschäfte kaum möglich

Auch nach den Lockerungen der vergangenen Wochen bleibt die Lage für die bayerischen Wirte prekär: Für viele ist es angesichts der Infektionsschutzregeln schwer, rentabel zu arbeiten. Einzelne Betriebe haben inzwischen sogar wieder ihre Türen geschlossen.

Clubcommission: Bootsdemo-Teilnehmer sollen Kontakte reduzieren

Am Pfingstsonntag waren bei der Versammlung «Für die Kultur - Alle in einem Boot» bis zu 400 über den Landwehrkanal in Berlin gezogen. Die Veranstalter wollten auf die Bedrohung der Clubkultur aufmerksam machen, brachen die schwimmende Versammlung aber ab. Jetzt sollen die Teilnehmer Abstand halten.

Offene Gästelisten in Restaurants „verboten und nicht rechtmäßig“

Bremens Datenschutzbeauftragte Imke Sommer hat mit Blick auf die Corona-Auflagen für Kneipen und Restaurants vor offenen Gästelisten gewarnt. Derartige Listen seien verboten und nicht rechtmäßig, weil Gäste Informationen über andere Gäste lesen und sogar fotografieren könnten.

TheFork kauft Delinski

TheFork aus dem Hause TripAdvisor kauft das Start-up Delinski. Die Übernahme erlaubt es TheFork sein bestehendes Geschäft in Deutschland und Österreich zu konsolidieren. David Savasci, CEO von Delinski, wird als Country Manager für Deutschland und Österreich übernommen.

Ex-Vapiano-Vorstand kauft 30 Restaurants der insolventen Gastro-Kette

Vapiano hat einen Käufer für Dutzende Restaurants in Deutschland gefunden. Bei dem Käufer handelt es sich um ein Konsortium unter Führung des ehemaligen Vapiano-Vorstandsmitglieds Mario C. Bauer. Bauer hatte bereits alle Restaurants in Frankreich und Luxemburg gekauft. Jetzt soll der Marke neues Leben eingehaucht werden.

Restaurant mit Separees: Amsterdam erlaubt Gastro im Glashaus

Nach zehn Wochen dürfen in den Niederlanden wieder Restaurants öffnen. Die Gäste müssen jedoch eineinhalb Meter Sicherheitsabstand halten. Eine kreative Lösung hat das Restaurant „Mediamatic Eten“ im Kunst- und Kulturzentrum in Amsterdam gefunden.