Mit dem Henkelmann zur Pommesbude?

| Gastronomie Gastronomie

Beim Kaffee für unterwegs ist der eigene Becher mittlerweile eingeführt, aber wie können Einwegverpackungen beim Mitnehm-Essen vermieden werden? Mehrere Umweltorganisationen werden bis 2022 gemeinsam mit Imbissen und Schnellrestaurants den Übergang zu Mehrwegangeboten erkunden. Aus Bremen ist der Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) beteiligt, die wissenschaftliche Begleitung liegt beim Ecolog-Institut in Hannover. Greenpeace hat den Mittwoch zum Global Refill Day ausgerufen, zum Tag der wiederverwendbaren Verpackung.

«Ein Idee ist, dass die Verbraucher ihre eigenen Behältnisse mitbringen», sagte Katja Muchow vom BUND in Bremen der Deutschen Presse-Agentur. Pfandsysteme mit einfach zu reinigenden Behältern aus Glas oder Kunststoff seien eine andere Möglichkeit, um Suppen, Nudeln oder Salate mitzunehmen. Nach Erhebungen von Marktforschern fielen 2017 in Deutschland 350 000 Tonnen Müll aus Einweggeschirr an.

Ein Ansprechpartner für die Studie seien Markthallen mit ihren Essensständen, sagte Muchow. Dazu kämen einzelne Gastronomen. In Berlin beteiligt sich der Umweltverein Life an dem Projekt, das vom Bundesumweltministerium gefördert wird. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.

Das Landesumweltamt NRW hat Geruchsmessungen an Holzkohlegrillanlagen in der Gastronomie beauftragt. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht die Emissionen gewerblicher Grills und die Wirksamkeit von Abgasreinigungssystemen.

 

Sechs Köche treten am 16. November in München im Finale von „Koch des Jahres“ an. In fünf Stunden müssen sie ein Drei-Gänge-Menü zubereiten, das anschließend von einer zwölfköpfigen Jury bewertet wird.

Das Posthotel Alexander Herrmann in Wirsberg verändert seine Gastronomie. Im Mittelpunkt stehen das auf 172 Abende begrenzte AURA unchained 172 und die Umwandlung des Bistros „oma & enkel“ in ein fränkisches Wirtshaus.