Mokka-Milch-Eisbar​​​​​​​ - Berliner Kult-Lokal kurz nach Eröffnung wieder zu

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Nur wenige Tage nach der gefeierten Eröffnung des einstigen Berliner Kult-Lokals «Mokka-Milch-Eisbar» ist die neue Bar mit dem Namen «Mokka Milch» wieder geschlossen. Als Grund nennen die Betreiber der Gaststätte, das Ehepaar Natacha und Alexander Neumann, unter anderem technische Probleme. 

Nach der Wiedereröffnung seien «mehrere Faktoren» zusammengekommen, erklärten die beiden. «Die Bauarbeiten am Gebäude waren erst unmittelbar vor der Eröffnung abgeschlossen worden, technische Systeme wurden teilweise erst am Tag der Inbetriebnahme final fertiggestellt und vereinzelt kam es zu technischen Störungen.» In Kombination mit dem außergewöhnlichen Besucherandrang habe sich das Team nicht in dem Maß auf Abläufe und Prozesse konzentrieren können, «wie es für den eigenen Qualitätsanspruch erforderlich gewesen wäre». 

«Deswegen haben wir die schwere Entscheidung getroffen, einmal kurz innezuhalten und alles glattzuziehen», erklärte Alexander Neumann in einem Beitrag bei Instagram. «Ihr verdient mehr, als wir in diesen ersten Tagen geben konnten. Am 12. Juni sind wir zurück — mit frischer Energie und der Qualität, die ihr verdient», hieß es dort weiter.

Großer Andrang nach Eröffnung

Der Strom sei ausgefallen, dann sei die Kaffeemaschine kaputtgegangen. «Einige Gäste haben 15 Minuten in der Sonne auf ein Getränk gewartet. Das entspricht nicht dem Anspruch, den wir an uns selbst haben. Wir waren nicht glücklich mit dem, was wir geliefert haben», erklärte Natacha Neumann der «Berliner Morgenpost». 

Zugleich bedankten sich die Betreiber für den großen Zuspruch. Seit der Eröffnung des einstigen DDR-Kult-Lokals seien Hunderte Menschen gekommen. Bei der Feier am Mittwochabend schaute mit Thomas Natschinski auch ein besonderer Gast vorbei: Der heute 78-Jährige und seine Band widmeten dem Lokal in der Karl-Marx-Allee mit «In der Mokka-Milch-Eisbar» (1969) seinerzeit einen eigenen Song. (dpa)


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