Münchner Investor Hans Kilger übernimmt die Stromburg

| Gastronomie Gastronomie

2019 verließ Johann Lafer die Stromburg am Rande des Hunsrücks. Die Burg verfügt über 13 Gästezimmer sowie verschiedene Terrassen und Veranstaltungsräume. Das Restaurant in der Burg wurde anschließend an das Antonietta’s Steakhouse verpachtet, welches auch nach einem Verkauf der Burg bleiben sollte. Laut Geschäftsführer Özgür Dogan konnten in der kurzen Zeit nach Corona bereits viele Stammgäste begrüßt werden. Dafür habe unter anderem ein gutes Konzept mit Livemusik und Events gesorgt. 

Wie nun jedoch bekannt wurde, haben die Pächter von der Stromburg Besitz GmbH & Co. KG unerwartet die Kündigung erhalten. Wie unter anderem die Allgemeine Zeitung berichtete, war die Kündigung ein Schock für das Betreiber-Paar Antonietta und Özgür Dogan.

Der neue Pächter ist der Münchner Unternehmer Hans Kilger. Dieser will auf der Stromburg nun durchstarten und im Laufe des Jahres zwei Restaurants eröffnen und das Hotel betreiben. Kilger ist bislang in Österreich und Deutschland aktiv, ihm gehören mehrere Rinderzuchten sowie vier Weingüter in der Steiermark und im Burgenland. So zum Beispiel das 2015 gegründete Weingut Domaines Kilger in der Südsteiermark. 

Bekannt geworden ist die Stromburg durch den ehemaligen Sternekoch Johann Lafer, der das Gebäude 25 Jahre lang bewirtschafte. Lafer hatte sich dann Anfang 2019 von der Sterneküche verabschiedet und das Restaurant Le Val d’Or geschlossen. Der Koch sagte damals, dass er zurück zu seinen kulinarischen Wurzeln wolle. Dort war der Koch TV-Koch nur wenige Wochen später angekommen und eröffnete das Restaurant „Johanns“ auf der Stromburg. Auf den Tisch sollte „einfache Küche, auf hohem Niveau“ kommen. Das im März 2019 eröffnete Restaurant war aber zwei Monate später schon wieder Geschichte und Johann Lafer verließ die Burg.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Frans Zimmer, bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben, tritt beim Festival Chefs in Town 2026 in Düsseldorf mit zwei kulinarischen Formaten an. Gemeinsam mit Florian Conzen und Mike Süsser gestaltet der Musiker ein Restaurant-Takeover sowie ein Angebot am Foodtruck.

Beim Auswärts-Essen kommt am Ende die Rechnung, und viele geben netten Bedienungen dann auch etwas mehr. Das geht nicht nur bar. Verbraucherschützer kritisieren «Design-Tricks» bei digitalen Optionen.

Die Eat Happy Group führt mit Mrs. Yumami eine neue Marke für koreanische Lebensmittel ein. Zum Start kommt Korean Style Fried Chicken in den Sorten Sweet & Spicy und Soy & Garlic in deutsche Supermärkte.

Lufthansa nimmt ab September fünf warme Speisen in das Onboard-Delights-Angebot auf. In der Economy Class können Passagiere unter anderem Currywurst von Dönninghaus und einen Cheeseburger von Hans im Glück vorbestellen.

​​​​​​​Der Kochberuf scheint bei jungen Menschen wieder stärker gefragt zu sein. In Dresden beginnen in diesem Sommer 186 Nachwuchskräfte eine Ausbildung zum Koch oder zur Köchin. Der Beruf gewinnt nach Einschätzung des Tourismusverbandes wieder an Attraktivität.

Feinkost Käfer baut seine Aktivitäten in Japan aus. In Fukuoka hat die erste Käfer Alps Kitchen eröffnet. Das Engagement des Münchner Unternehmens in Japan reicht bis 1992 zurück – und bereits 2016 gab es Pläne für eine eigene Coffee-Shop-Kette.

Bei den Uber Eats Awards 2026 wurden durch ein öffentliches Online-Voting 16 Betriebe als Bundesland-Gewinner für das Halbfinale ermittelt. Eine Jury um Sternekoch Tim Raue kürt im Finale in Berlin den Sieger des mit 40.000 Euro dotierten Titels.

Das Gastronomiekonzept The Dawn eröffnet einen neuen Standort mit 250 Sitzplätzen auf dem Dach des Kalle Neukölln in Berlin. Neben ganztägigem Frühstück setzt der Betrieb auch auf kulturelle Veranstaltungen.

Das Berlin Food Network ist mit rund 100 Gästen in der Hauptstadt gestartet. Der neue Verein will Akteure der gesamten Food-Branche vernetzen, ihre Sichtbarkeit erhöhen und sie auch bei politischen Terminen vertreten. Eine GRW-Förderung für den weiteren Aufbau ist bereits bewilligt.

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.