„my Indigo“ und „Glorious Bastards“: Heiner Raschhofer schafft das Bargeld ab

| Gastronomie Gastronomie

Der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer schafft für seine beiden Restaurantketten „my Indigo“ und „Glorious Bastards“ die Bargeldzahlung ab. Seit Ende des Lockdowns sind in seinen 16 Restaurants nur noch Kartenzahlung oder Zahlungen per Handy-App erlaubt. Der Gastronom sieht darin nur Vorteile und möchte Vorreiter sein.

„Wir haben uns während des Lockdowns im Frühjahr Gedanken gemacht, wie wir bei reduziertem Geschäft die Prozesse optimieren können. Ein wesentlicher Teil dabei war der gesamte Zahlungsprozess", sagte Raschhofer laut Salzburg24.at. Für den Gastronomen sei der gesamte Zahlungsvorgang mit Bargeld nämlich extrem aufwändig und zeitintensiv gewesen. So hätten Angestellte und Vorgesetzte täglich viel Zeit mit dem Zählen des Geldes verbracht, oder Bargeld sei falsch rausgegeben worden. Sogar Falschgeld habe regelmäßig seinen Weg in die Kassen gefunden. Raschhofer spricht sogar von Einbrechern, die einige Male die Tresore in den Filialen herausgebrochen hätten. Mit dem neuen Bezahlsystem spare er nicht nur Zeit, sondern auch die Kosten für die Geldtransporte. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Das neue System bietet eine größtmögliche Sicherheit vor einer Infektion mit dem Corona-Virus.

„Das Thema bargeldloses Zahlen ist international am Kommen. Wir wollen hier in Österreich zu den Vorreitern zählen" sagte der Gastronom gegenüber der Zeitung und sieht sich bestätigt. Mittlerweile hätten sich die Gäste an das bargeldlose Zahlen gewöhnt.  Beschwerden gäbe es kaum noch.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.

Wie erwartet: Das Bier auf dem Oktoberfest wird teurer. Dreieinhalb Monate vor dem Anstich hat die Stadt München die Preise bekanntgegeben. Ist der Anstieg moderat?

Die Deutsche Bahn aktualisiert ihr Angebot an Weinen in ICE- und Intercity-Zügen. Unterstützt durch das Deutsche Weininstitut wurden vier neue Produkte in die Bordgastronomie aufgenommen.

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.