„my Indigo“ und „Glorious Bastards“: Heiner Raschhofer schafft das Bargeld ab

| Gastronomie Gastronomie

Der Salzburger Gastronom Heiner Raschhofer schafft für seine beiden Restaurantketten „my Indigo“ und „Glorious Bastards“ die Bargeldzahlung ab. Seit Ende des Lockdowns sind in seinen 16 Restaurants nur noch Kartenzahlung oder Zahlungen per Handy-App erlaubt. Der Gastronom sieht darin nur Vorteile und möchte Vorreiter sein.

„Wir haben uns während des Lockdowns im Frühjahr Gedanken gemacht, wie wir bei reduziertem Geschäft die Prozesse optimieren können. Ein wesentlicher Teil dabei war der gesamte Zahlungsprozess", sagte Raschhofer laut Salzburg24.at. Für den Gastronomen sei der gesamte Zahlungsvorgang mit Bargeld nämlich extrem aufwändig und zeitintensiv gewesen. So hätten Angestellte und Vorgesetzte täglich viel Zeit mit dem Zählen des Geldes verbracht, oder Bargeld sei falsch rausgegeben worden. Sogar Falschgeld habe regelmäßig seinen Weg in die Kassen gefunden. Raschhofer spricht sogar von Einbrechern, die einige Male die Tresore in den Filialen herausgebrochen hätten. Mit dem neuen Bezahlsystem spare er nicht nur Zeit, sondern auch die Kosten für die Geldtransporte. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Das neue System bietet eine größtmögliche Sicherheit vor einer Infektion mit dem Corona-Virus.

„Das Thema bargeldloses Zahlen ist international am Kommen. Wir wollen hier in Österreich zu den Vorreitern zählen" sagte der Gastronom gegenüber der Zeitung und sieht sich bestätigt. Mittlerweile hätten sich die Gäste an das bargeldlose Zahlen gewöhnt.  Beschwerden gäbe es kaum noch.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.

Im Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht erwägt der amerikanische Fast-Food-Anbieter Kentucky Fried Chicken einen Rückzieher. KFC Deutschland teilte auf Anfrage mit, dass die Gespräche mit dem Bielefelder Dönerunternehmen Krispy Kebab zwar noch liefen, diese seien aber «herausfordernd».

Die Münchner Giesinger Brauerei drängt auf die Wiesn - und bekommt dafür nun Rückenwind von jemandem, der in der Sache künftig was zu sagen hat.

Die Sonne scheint, die Menschen genießen den Kaffee wieder im Freien. Die Gastronomen werden von den Städten im Land jedoch ganz unterschiedlich stark zur Kasse gebeten. Der Steuerzahlerbund meint: Weg damit!

Das Restaurant Greta Oto im Hamburger Conrad Hotel wurde mit dem Genuss-Michel 2026 in der Kategorie „Weltweit“ ausgezeichnet. Die MHP Hotel Group wertet den Preis als Bestätigung für ihre Strategie international ausgerichteter Gastronomiekonzepte.

Eine aktuelle Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus zeigt, dass fast die Hälfte der Deutschen aufgrund gestiegener Preise seltener essen geht, während das Preis-Leistungs-Verhältnis zum entscheidenden Faktor bei der Wahl des Restaurants geworden ist.