Nach „Top Air“-Aus: Marco Akuzun macht sich mit eigenem Restaurant selbstständig

| Gastronomie Gastronomie

Sternekoch Marco Akuzun bestreitet neue Wege und macht sich im Syrlin Quatier in Weingarten mit seinem eigenen Restaurant selbstständig. Seit 2013 war er als Küchenchef im Stuttgarter Flughafenrestaurant „Top Air“ tätig. Hier hielt er sieben Jahre lang einen Michelin-Stern, bevor die Wöllhaf-Gruppe Mitte Dezember das Aus verkündete. (Tageskarte berichtete)

In Weingarten will Akuzun nun den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Gemeinsam mit einem stillen Teilhaber, wird er hier ein Restaurant eröffnen, in dem zwei verschiedene Konzepte Platz finden sollen. Wie die Esslinger Zeitung schreibt, soll es neben einem Gourmetbereich, auch ein Restaurant mit größerer Platzauswahl geben. „Mit Sternegastronomie allein lässt sich so ein Betrieb inzwischen kaum noch finanzieren“, sagte er der Zeitung.

„Die Kombination aus Fine-Dining auf Sterne-Niveau und einem anspruchsvollen Angebot im Restaurantbereich reizt mich.“ Dennoch verfolge er auch hier das Ziel, einen Michelin-Stern zu erkochen sowie seinen Gästen kulinarische Höchstgenüsse zu bieten. Auch Akuzuns Frau Nadine, die im „Top Air“ für den Service zuständig war, wird dem Koch im neuen Restaurant zur Seite stehen.

Aktuell ist der Sternekoch fast täglich auf der Baustelle in Weingarten. In der jetzigen Bauphase will er nichts dem Zufall überlassen und achtet darauf, dass seine Bau- und Einrichtungspläne in seinem Sinn umgesetzt werden. Die Eröffnung seines Restaurants ist für den Spätsommer geplant.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.

Eine aktuelle Befragung im Auftrag von Sodexo untersucht das Essverhalten von Arbeitnehmern in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen eine steigende Preissensitivität beim Mittagessen sowie deutliche Unterschiede in den verschiedenen Alters- und Einkommensgruppen.

Das Wiener Café Schwarzenberg feiert im Juni sein 165-jähriges Bestehen als ältestes Kaffeehaus an der Ringstraße. Der Traditionsbetrieb erweitert aus diesem Anlass sein kulinarisches Angebot um eine eigens kreierte Geburtstagstorte.

Die späten Anstoßzeiten vieler Spiele der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft könnten Kneipen, Bars und Biergärten in Deutschland erheblich zusetzen. Das zeigt eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Deutsche Presse-Agentur. 

Der Meisenheimer Hof plant die Eröffnung des neuen Restaurants La Mésange im November 2026 und erweitert zugleich sein Hotelangebot um 14 Zimmer. Zudem wurden Pläne für die Heimatküche und die Winebank Nahe vorgestellt.

Ein bayerischer Gastronom will die ersten frei zugänglichen Schnellrestaurants der US-Kette Taco Bell in Deutschland eröffnen. Pachtverträge für zwei Restaurants in München sind unterschrieben, wie der Unternehmer Christian Lehmann mitteilte.

Wenn Kneipen schließen, fehlen nach Ansicht des Politikwissenschaftlers Oliviero Angeli wichtige Orte für Austausch und Verständnis. Das hat auch Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Supreme Sports Hospitality GmbH übernimmt künftig die gastronomische Versorgung des Musikfestivals World Club Dome in Frankfurt am Main. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde mit der World Club Dome GmbH ein Vertrag über fünf Jahre geschlossen.

Thomas Bühner sucht Mitarbeiter für ein neues Gastronomieprojekt im Münsterland. Der ehemalige Drei-Sterne-Koch kündigt damit eine Rückkehr zu seinen westfälischen Wurzeln an und macht zugleich ein bislang unbekanntes Restaurantvorhaben öffentlich.