Neue Bleibe für das Restaurant Platzhirsch in Dresden

| Gastronomie Gastronomie

Zwanzig Jahre war Heiko Meyer mit seinem Team im Altmarktkeller-Dresdner Bierhaus der Platzhirsch. Doch das ist jetzt Geschichte, denn nach dem Umzug hat das Team um Meyer inzwischen eine neue Bleibe: Nur 100 Meter weiter auf der Schloßstraße eröffnete das neue Restaurant „Platzhirsch am Schlosseck“.

„Nach 20 Jahren lief der alte Mietvertrag für den Altmarktkeller aus und ich war nicht bereit, zu den vorgelegten Konditionen des Hausinhabers zu verlängern“, verrät Heiko Meyer die Gründe seines Entschlusses, sich eine neue Bleibe zu suchen. Diese fand er dann in Dresden an der Ecke Schloßstraße/Rosmaringasse im Neumarkt-Quartier 7. „Hier sind wir ab sofort mit 120 Innenplätzen präsent und hoffen, spätestens im Mai auch von unserem Biergarten mit Platz für weitere 120 Gäste zu profitieren. Genau wie in unserer vorherigen Bleibe begrüßen wir auch gerne Bustouristik-Gäste. Unsere Küche ist und war auch für die Klientel vorbereitet.“

Meyer möchte bei seiner sächsischen Hausmannskost bleiben – diese jedoch als Crossover-Küche mit neuen Ideen paaren. Dafür hat er sich Jean-Luc Renaud ins Boot geholt, früherer Küchenchef im Pillnitzer Schloßhotel. „Aber man soll bei uns jetzt nicht eine Gourmetküche erwarten, wir wollen gerne für jeden Bürger und jeden Gast der Stadt da sein – und für jeden von ihnen das perfekte Essen anbieten“, so Jean-Luc Renaud.

Dank der bisherigen guten Zusammenarbeit mit der Radeberger Brauerei entstand im Objekt zusätzlich die erste Dresdner „Radeberger Lounge“. Darunter versteht man eine separate und mit entsprechenden Motiven gestaltete Räumlichkeit im Obergeschoss, die für bis zu 30 Personen geeignet ist. „Ideal für Firmen- und Familienfeiern“, so Meyer weiter.

Alle seine bisherigen 24 Mitarbeiter des Altmarktkellers hielten ihrem Chef die Treue und wechselten mit ihm über die Wilsdruffer Straße. Für alle Mitarbeiter ist es etwas Neues, von der Karte über die Arbeitskleidung bis hin zum Tageslicht. „Bislang haben wir ja 20 Jahre nur im Keller gearbeitet – und vielleicht mal im Sommer im Biergarten“, so Restaurantleiterin Ramona Penthin-Wolfram, „jetzt sind wir mit unserem neuen Restaurant in bester Lauflage im Erdgeschoss, und das bei Tageslicht. Die Gäste können kommen – wir freuen uns auf sie!“

„Mit unserem neuen Hirsch haben wir eine Punktlandung hingelegt, wie unsere ersten Gäste uns gegenüber anmerkten. Wir sind stolz, mit unserem ‚Platzhirsch am Schlosseck‘ eine neue Location an den Start gebracht zu haben, die mit zeitgemäßem Interieur und perfekter Küche die Gäste der Stadt und natürlich auch die Dresdner selbst begeistern wird“, so Meyer abschließend.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.