Neue Brewdog-Bar in Berliner Friedrichstraße

| Gastronomie Gastronomie

Die schottische Craft-Bier-Brauerei Brewdog eröffnet an der Friedrichstraße 103 in Berlin eine neue Bar. Vormieter am Standort war die Steakhouse-Kette Maredo. 

In der Bar mit 625 Quadratmetern Gesamtfläche können Berliner und Touristen das Craft-Bier-Sortiment von Brewdog probieren. Neben ihren eigenen Kreationen bietet die schottische Brauerei auch Biere lokaler Brauereien an. Auf der Speisekarte stehen Buffalo Wings, Salate und Burger, darunter auch der Buttermilch-Hähnchen-Burger Cluck Norris.

Die neue Bar an der Friedrichstraße ist schon die dritte in Berlin neben der nahegelegenen Bar in der Ackerstraße und dem Brewdog-Restaurant mit Biergarten im Marienpark.

„Wir freuen uns, dass wir mit Brewdog einen modernen, neuen Mieter für die ehemalige Maredo-Fläche gewinnen konnten“, erklärt Simon Frank von Lührmann Berlin. „Das gastronomische Angebot in der prominenten und hochfrequentierten Lage zwischen dem S-Bahnhof Friedrichstraße und dem Friedrichstadt-Palast wird durch die neue Bar optimal erweitert.“

Die schottische Brauerei Brewdog wurde 2007 von James Watt und Martin Dickie gegründet. Brewdog finanziert sein Wachstum nicht mit Bankkrediten, sondern mit dem Beteiligungsmodell „Equity for Punks“, eine Art Crowdfunding. In mehreren Runden wurden fast 83 Millionen Pfund von 196.000 Teilnehmern eingesammelt.

Ihre Bekanntheit verdankt die Brauerei nicht nur vielen Guerilla-Marketing-Aktionen, sondern auch den vielen unkonventionellen Bieren abseits des Mainstreams. Brewdog ist die größte unabhängige Brauerei Schottlands. Ihre Biere haben so ungewöhnliche Namen wie „Sink the Bismarck“, „Punk IPA“, „I Hardcore You“ und „The End of History“. 

Neben der eigenen Brauerei betreibt Brewdog Bars in Großbritannien, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Island, Schweden, Estland, China, Japan, Korea und Australien. Brewdog-Biere gewannen bereits zahlreiche Goldmedaillen beim World-Beer-Cup.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das internationale Festival Pizza Village feiert Ende Mai 2026 seine Deutschlandpremiere im Berliner Napoleon Komplex. Zehn Pizzerien aus Italien präsentieren dort neapolitanische Pizzakultur und Handwerk bei freiem Eintritt.

Das Boutiquehotel Sonne Küsnacht-Zürich eröffnet am 10. Juni 2026 das neue Restaurant Pavillon. Das Restaurant entstand nach Angaben des Hotels aus der früheren „Sonnengalerie“, die gemeinsam mit Küchel Architects neu gestaltet wurde.

Pressemitteilung

Viele Gastronomiebetriebe nutzen Spülmaschinen im Standardprogramm – oft mit unnötig hohem Energie- und Wasserverbrauch. EcoPilot von Winterhalter setzt auf KI, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. So sinkt der Energieverbrauch um bis zu 17 %, CO₂ wird reduziert und Ressourcen geschont – ohne Einbußen bei Hygiene oder Spülergebnis.

L’Osteria eröffnet im Sommer das erste Restaurant in Dänemark und setzt damit die internationale Wachstumsstrategie fort. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner plant das Unternehmen mittelfristig den Aufbau von bis zu 15 Standorten.

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.