Neue Wiesn-Pacht bringt weniger Geld

| Gastronomie Gastronomie

Mit der neuen Umsatzpacht für die Wiesnwirte hat sich die Stadt München offenbar ordentlich verkalkuliert. Das Wirtschaftsreferat hatte eigentlich mit 8,6 Millionen Euro gerechnet, stattdessen wurden nur 6,9 Millionen eingenommen. In diesem Jahr soll die Umsatzpacht deutlich steigen – und damit wohl auch der Preis für das Wiesnbier, wie die Süddeutsche bereits vermutete.

Das Büro von Wiesn-Chef Josef Schmid wollte die Zahlen allerdings nicht bestätigen. Christian Schottenhamel, Vize-Sprecher der Wiesnwirte, hatte da weniger Bedenken: Er kenne die genauen Zahlen nicht, aber es gebe wohl eine Differenz zwischen der Schätzung der Stadt und der Realität. Die Wiesnwirte seien schon vor einem Jahr von niedrigeren Zahlen ausgegangen, man habe ihnen aber wohl nicht geglaubt.

Der Stadtrat hatte die Umsatzpacht vor einem Dreivierteljahr beschlossen. Zuvor bezahlten die Wirte für ihre Zelte eine Gebühr nach Quadratmeterbedarf. Ihre genauen Umsätze blieben jedoch ein Geheimnis, das in der Öffentlichkeit bereits zu wilden Spekulationen führte.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.

Ausnahmezustand in München: Bei weiß-blauem Himmel hat das Oktoberfest begonnen. Der neue Oberbürgermeister wuppt seine Anzapfpremiere mit Bravour. Für einige Gäste gab es einen Schreckmoment.

Beim traditionellen Mittagsempfang des Bundesverbands der Systemgastronomie trafen sich in München rund zweihundert Gäste. Im Mittelpunkt standen die Verleihung des Branchenpreises sowie die Forderung nach politischen Reformen. Zusätzlich zeichnete der Verband Ingrid Hartges mit dem Ehrenpreis aus.

Das 191. Münchner Oktoberfest ist eröffnet. Neu-Oberbürgermeister Dominik Krause zapfte bei seiner Anstich-Premiere mit zwei Schlägen das erste Fass Bier an und startete mit dem «O'zapft is» das weltberühmte Volksfest.

Das deutsche Gastgewerbe setzte im Juli 2026 real 4,0 Prozent weniger um als im Vorjahresmonat. In der Gastronomie sank der reale Umsatz um 4,7 Prozent, bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen um 2,0 Prozent.

Das Café an der Spanischen Treppe gehört zu den ältesten Kaffeehäusern in Italien. Schon Goethe war hier zu Gast. Jetzt steht es seit bald einem Jahr leer. Und kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.