Neue Wiesn-Pacht bringt weniger Geld

| Gastronomie Gastronomie

Mit der neuen Umsatzpacht für die Wiesnwirte hat sich die Stadt München offenbar ordentlich verkalkuliert. Das Wirtschaftsreferat hatte eigentlich mit 8,6 Millionen Euro gerechnet, stattdessen wurden nur 6,9 Millionen eingenommen. In diesem Jahr soll die Umsatzpacht deutlich steigen – und damit wohl auch der Preis für das Wiesnbier, wie die Süddeutsche bereits vermutete.

Das Büro von Wiesn-Chef Josef Schmid wollte die Zahlen allerdings nicht bestätigen. Christian Schottenhamel, Vize-Sprecher der Wiesnwirte, hatte da weniger Bedenken: Er kenne die genauen Zahlen nicht, aber es gebe wohl eine Differenz zwischen der Schätzung der Stadt und der Realität. Die Wiesnwirte seien schon vor einem Jahr von niedrigeren Zahlen ausgegangen, man habe ihnen aber wohl nicht geglaubt.

Der Stadtrat hatte die Umsatzpacht vor einem Dreivierteljahr beschlossen. Zuvor bezahlten die Wirte für ihre Zelte eine Gebühr nach Quadratmeterbedarf. Ihre genauen Umsätze blieben jedoch ein Geheimnis, das in der Öffentlichkeit bereits zu wilden Spekulationen führte.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.

Das Gastronomieunternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und übernimmt mehrere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Kapital plant das Unternehmen eine weitere Expansion.