Neuer 15-Jahres-Vertrag - ALEX bleibt Dortmund treu

| Gastronomie Gastronomie

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund am Ostenhellweg um weitere 15 Jahre. Wie das Unternehmen mitteilt, schließt der seit 1997 bestehende Standort zunächst am 31. August für eine umfassende Neugestaltung. Der Eigentümer Values Real Estate entwickelt die rund 22.000 Quadratmeter große Immobilie des ehemaligen C&A-Gebäudes von einer Handelsimmobilie zu einem Objekt mit gemischter Nutzung um. Die Wiedereröffnung des Gastronomiebetriebs ist nach der voraussichtlich zweijährigen Bauphase für das Jahr 2028 geplant.

Die Mietfläche des Betriebes wächst im Rahmen der Maßnahmen um rund 250 Quadratmeter auf insgesamt 670 Quadratmeter. Nach dem Umbau stehen im Innenbereich 270 Sitzplätze zur Verfügung, während die Außenfläche am Willy-Brandt-Platz 340 Plätze umfasst. Zudem wird der Betrieb mit einer offenen Küche ausgestattet. Für die Neugestaltung nach dem Interieur-Konzept Urban Living investiert die Betreibergesellschaft nach eigenen Angaben rund 2,1 Millionen Euro aus dem eigenen Cashflow.

Geschäftsführer Bernd Riegger verweist auf die Planungssicherheit durch den neuen Kontrakt. Er erklärt: „ALEX und Dortmund gehören seit 1997 zusammen – und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Wir sind mit diesem Standort außerordentlich zufrieden und freuen uns deshalb sehr, dass wir mit dem neuen 15-Jahres-Vertrag langfristig Planungssicherheit haben.“ Die grundlegende Neuentwicklung der Immobilie eröffne die Chance, mit einem größeren und moderneren Betrieb zurückzukehren.

Wechsel in andere Betriebe

Wegen der zweijährigen Bauzeit bestehen am Standort Dortmund vorerst keine Beschäftigungsmöglichkeiten für das bisherige Personal. Den Beschäftigten sei ein Wechsel in andere Betriebe des Unternehmens in Deutschland angeboten worden. Sofern eine Weiterbeschäftigung aus persönlichen Gründen nicht möglich sei, komme es zu betriebsbedingten Kündigungen.

Riegger bedauert die personellen Konsequenzen und betont die angebotene Perspektive innerhalb der Gruppe: „Dass die Schließung für einige unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Abschied verbunden ist, bedauern wir sehr. Viele von ihnen haben unser Team über Jahre geprägt und ganz wesentlich zum Erfolg beigetragen.“ Das Unternehmen hoffe bei der geplanten Neueröffnung 2028 auch auf Bewerbungen ehemaliger Mitarbeiter.

Neues Designkonzept löst bisherige Gestaltung ab

Das seit 2022 schrittweise eingeführte Gestaltungskonzept Urban Living löst den bisherigen mediterranen Stil ab und soll mittelfristig in allen deutschen Filialen umgesetzt werden. Die Neugestaltung umfasst geänderte Farben, Mobiliar, Bodenbeläge und eine hängende Begrünung. Farblich dominieren Creme-, Grün-, Türkis-, Kupfer- und Senftöne, kombiniert mit Holzböden, Mosaikfliesen und Industrial Design.

Mitchells & Butlers betreibt derzeit 47 Gastronomiebetriebe in Deutschland, darunter 43 Alex-Filialen. Das Unternehmen weist für das Jahr 2025 einen Nettoumsatz von rund 130 Millionen Euro aus. Im Bereich der deutschen Systemgastronomie zählt die Gesellschaft seit 2004 zu den drei umsatzstärksten Akteuren der Freizeitgastronomie.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Yotam Ottolenghi ist einer der bekanntesten Köche der Welt. In Deutschland wächst die Fangemeinde stetig. Jetzt erschien sein neues Kochbuch - mit einer Grundidee, die nicht nur in der Küche hilft.

In wenigen Tagen stürmen die Massen wieder die Bierzelte auf der Wiesn. Sollen die künftig europaweit vergeben werden? Darum kämpft ein Wirt mit einer ganzen Garde von Anwälten.

Kommendes Wochenende bricht der Ausnahmezustand über München herein. Das 191. Oktoberfest beginnt. Was Besucher wissen sollten über die Zelte, das Bier und die No-Gos.

Vor mehr als 200 Jahren rief König Wilhelm I. von Württemberg nach Missernten und Hunger das Cannstatter Volksfest ins Leben. Schon damals strömten die Menschen zum Wasen - und das wird sich auch in diesem Jahr nicht ändern.

Sechs Münchner Brauereien bieten auf dem Oktoberfest ihr eigenes Festbier an – jedes nach geheimem Spezialrezept gebraut und mit individuellem Geschmack. Und: Das Wiesnbier hat es in sich.

Wolt startet in Berlin ein eigenes Catering-Angebot für Firmenkunden und geplante Veranstaltungen. Im Laufe des Jahres 2027 soll Wolt Catering schrittweise auf weitere deutsche Städte ausgeweitet werden.

Die US-amerikanische Bäckereimarke Cinnabon baut ein Franchisesystem in Deutschland auf. Der erste Standort der CB Germany GmbH soll im Oktober 2026 im Limbecker Platz in Essen eröffnen. Weitere Standorte sind bereits vorgesehen.

Die Wiesn naht - und auch die Rettungskräfte sind vorbereitet. Die Sanitätsstation auf dem Festgelände wappnet sich für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb. Dabei gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen.

Tim Striegel ist der "Aufsteiger des Jahres 2026" von Der Feinschmecker. Der 25-jährige Koch aus dem Restaurant "Das Philippin" in Rutesheim bei Stuttgart setzte sich bei der Leserwahl gegen sechs weitere junge Talente durch.

Deutschland belegt bei den Rahmenbedingungen für Restaurantgründungen im Vergleich von 20 EU-Märkten Rang sieben. Der Restaurant Launch Report des Metro Marktplatzes weist für Deutschland 99,9 Punkte bei Wettbewerb und Immobilien und 36,9 Punkte bei Gründung und Personal aus.