Neuer Biersommelier-Weltmeister kommt aus den Niederlanden

| Gastronomie Gastronomie

Léon Rodenburg aus den Niederlanden ist der neue Weltmeister der Biersommeliers. Er setzte sich am 14. September in München gegen 92 Teilnehmer durch und wurde zum achten Weltmeister in dieser Disziplin gekürt. Die Jury bewertete seine Fähigkeiten in den Bereichen Sensorik, Kommunikation und Bühnenpräsenz als herausragend.

Spannung bis zum Finale

An der Weltmeisterschaft 2025 nahmen 93 Biersommeliers aus 18 Nationen und vier Kontinenten teil. Der Wettbewerb fand am 13. und 14. September statt. Die erste Runde umfasste das Erkennen von Bierflavours und Bierstilen. Die besten zehn Teilnehmer aus fünf Ländern qualifizierten sich für das Halbfinale, aus dem die sechs besten ins Finale einzogen.

Anforderungen an die Finalisten

Im Finale musste jeder Teilnehmer ein verdecktes Bier präsentieren. Die Jury bewertete dabei die sensorische Beschreibung, das Hintergrundwissen (Storytelling), passende Food-Pairings und die Gesamtperformance. Rodenburg überzeugte die Jury und das Publikum besonders mit seinem Wissen über das Bier "La Trappe Tripel" und seiner Präsentationskunst.

Den zweiten Platz belegte ebenfalls ein Niederländer, Dennis Kort, während der dritte Platz an den Österreicher Oliver Klamminger ging.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Kuchel Eck am Ludwigkirchplatz hat wieder geöffnet. Seit Anfang Mai wird die traditionsreiche Eckkneipe von Gastronom Josef Laggner betrieben. Der Gastro-Unternehmer setzt auf die Fortführung der klassischen Eckkneipentradition.

Die Frankfurter Hospitality-Gruppe Cuisyn setzt auf die Übernahme und Weiterentwicklung bestehender Gastronomiebetriebe. Als aktuelles Beispiel nennt das Unternehmen die Integration der Wille Gastronomie Gruppe, durch die die Mitarbeiterzahl auf mehr als 500 gestiegen sei.

Die Berliner Bar Mokka Milch öffnet am 12. Juni nach einer knapp zweiwöchigen Pause erneut ihre Türen. Zuvor hatten technische Probleme und Anpassungen interner Abläufe zu einer vorübergehenden Schließung geführt.

Lorenzo Parrotta aus Ludwigshafen darf sich nun Weltmeister nennen. In Neapel holte sich der Deutsch-Italiener den Titel in der Kategorie Pizza Contemporanea (zeitgenössische Pizza). Dabei backt Parrotta Pizza nur im Nebenberuf. Eigentlich ist er Chemiearbeiter.

Das Kopenhagener Spitzenrestaurant Noma öffnet im August wieder dauerhaft seine Türen, wobei der in der Kritik stehende René Redzepi die Rolle des Kreativ-Direktors übernimmt. Die operative Verantwortung wird an ein neues Führungsteam übertragen.

Burgermeister will noch 2026 in Österreich starten. Geplant sind zunächst drei Restaurants in Wien, langfristig soll ein Netz von mindestens 20 Standorten entstehen.

Big Squadra eröffnet am 12. Juni das Restaurant Pamela am Berliner Gendarmenmarkt. Der neue Standort ist das vierte Restaurant der Gruppe in Deutschland und erweitert das bestehende Portfolio in Berlin.

Eine internationale Verbraucherumfrage im Auftrag von Lightspeed zeigt, dass Restaurantgäste persönliche Aufmerksamkeit und Freundlichkeit höher bewerten als Beratungskompetenz. In Deutschland werden Probleme zudem häufig direkt mit dem Servicepersonal besprochen.

Das Restaurant Noma will im August 2026 wieder in Kopenhagen eröffnen. Gleichzeitig kündigt das Restaurant eine neue Führungsstruktur sowie ein Konzept mit zwölf saisonalen Abschnitten pro Jahr an.

Die Heitlinger Genusswelten haben eine neue Weinbar in Östringen-Tiefenbach eröffnet. Das Konzept setzt auf regionale Produkte, biodynamische Weine und wird im Winter durch eine Brasserie ergänzt.