Neuer Foodcourt am Berliner Hauptbahnhof

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Seit März wurde am Berliner Hauptbahnhof der Gastronomiebereich umgebaut. Nun ist er wieder geöffnet. Mit dabei ist auch die erste deutsche Filiale von Pret A Manger. Wie der Tagesspiegel berichtet, habe die Bahn zwölf Jahre nach der Eröffnung des Bahnhofs den Bereich im Erdgeschoss vollständig umgekrempelt. Neben Pret A Manger ist auch Curry 36 aus Kreuzberg ein weiterer Neuzugang. Gosch Sylt, Burger King oder Kamps seien auch schon vorher präsent gewesen. 

Wie der Geschäftsführer von Station Food mitteilte, habe die Deutsche Bahn rund sieben Millionen Euro in den Ausbau investiert. Mit der neu gegründeten Tochterfirma bewirtschaften die Eisenbahner seit 2016 selbst die Gastro-Fläche. Die Bahn hält 51 Prozent des Unternehmens, der Rest gehört Rubenbauer aus München. 

Pret A Manger äußerte sich gegenüber dem Blog holyEATS zu dem Markteintritt und sagt, dass die Kette auch in Deutschland auf seine klassischen Snacks setzen werde. Das Londoner Unternehmen ist bekannt für seine frisch zubereiteten Sandwiches, Wraps und Salate sowie Gebäck. Ob Gerichte speziell für den deutschen Markt entwickelt werden ist nicht bekannt. Das Speisenangebot von Pret A Manger besteht aus Sandwiches, Submarine Sandwiches (belegte Baguettes), Wraps, Sushi, Suppen und Salaten. Daneben werden auch Gebäck wie Muffins, Kuchen, Croissants  angeboten. Außerdem gehören Früchte wie Bananen und Äpfel, eine Auswahl an Fruchtsäften und Softdrinks sowie Kaffeespezialitäten und Tee zum Angebot.

Die Kette wirbt damit, dass alle Bestandteile der Sandwiches ohne jegliche Zusatzstoffe und frisch seien, abgesehen von Backwaren, die Transfettsäuren mit einem Minimum an Konservierungsmitteln enthalten. Alle Sandwiches werden am Tag des Verkaufs in einer Küche in oder in der Nähe von jedem einzelnen Geschäft frisch zubereitet. Alle frischen Produkte, die am Ende des Tages nicht verkauft worden sind, werden von Tafeln abgeholt und an Obdachlose und Bedürftige verteilt.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1986 in London von den Freunden Sinclair Beecham und Julian Metcalfe gegründet. Mittlerweile hat Pret A Manger mehr als 500 Läden, darunter in New York und Hongkong. Bis auf ihr Heimatland Großbritannien war Frankreich lange Zeit das einzige europäische Land, in dem die Kette aktiv war. 

Nach diversen Investitionen im Gastro- und Kaffeebereich übernahm die von JAB Holding der deutschen Milliadärsfamilie Reimann die Sandwichkette Pret A Manger vom Finanzinvestor Bridgepoint. Wie die „Financial Times“ berichtet, legt JAB 1,5 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) für Pret A Manger auf den Tisch.


 

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